Schweiz

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2704, 2026

Delegiertenversammlung SVEA in Bouveret

By |27. April 2026|Categories: Grosstraktion|Tags: , , , , , |Kommentare deaktiviert für Delegiertenversammlung SVEA in Bouveret

Die SVEA-Delegiertenversammlung vom 25./26. April 2026 wurde, vom Club des Amis du Swiss Vapeur Parc, dem Rail Club Riviera und der Museumsbahn Blonay–Chamby organisiert, mit toller Unterstützung durch die MOB und den Wettergott Petrus.

Foto: S. Jäckle

Die für viele recht lange Anreise lohnte sich, um vor dem Mittagessen noch den einzigartigen Swiss-Vapeur-Parc https://swissvapeur.ch zu besuchen.

Foto: S.  Jäckle

Auch bot sich die Gelegenheit, einen Blick auf die „Echtdampf“-Schätze im bisherigen Depot zu werfen und anschliessend auch einen Blick ins künftige Museumsdepot, sh. übernächste Bilder. Es befindet sich noch im Bau und ist ein sehr begeisterndes und zukunftsweisendes Projekt.

Blick Richtung Schuppentore mit der im Bau befindlichen Hebeschiebebühne

Die anschliessende Delegiertenversammlung  im Salle des Spectacles lief trotz aller Herausforderungen motivierend, zukunftsweisend und speditiv, so dass bis zur Abfahrt des Dampfschiffs nach Vevey um 17.14 noch reichlich Zeit blieb, um gemütlich am Hafen von Le Bouveret etwas zu verweilen.

Ausfahrt des Zugs nach St. Gingolph/Suisse

Und dann traf das Dampfschiff Italie ein, mit dem es über den Genfersee nach Vevey ging, dem Hotelbezug und Abendprogramm entgegen,

Der stolze neue Evo war mittlerweile schon längst in St-Gingolph/Suisse angekommen. Hier geht es aber seit Jahrzehnten nicht mehr weiter. 1938 war der Personenverkehr stillgelegt worden, 1988 der Güterverkehr, auch der Rive-Bleue-Express verschwand. Wann werden wohl die wunderschönen Projekten und noch schöneren Absichtserklärungen  Wirklichkeit?

Auf uns DV-Teilnehmer wartete nun ein „flotter Marsch“ von der Schifflände in Vevey bis zum Bahnhof, dann die Fahrt zum Hotel Modern Times bei der MVR-Haltestelle Château-d’Hauteville, später die Fahrt nach Blonay, ein Spaziergang durch Blonay hoch zur Salle „Ancien-Stand“, der Apéro mit herrlichem Blick auf den Genfersee und der Galaabend, allerdings ohne Krawattenzwang. Zwischen 22 und 23 Uhr ging es dann mit der MVR wieder hinunter zum Hotel.

Am Sonntagmorgen, 26. April 2026 ging es ab Château-d’Hauteville um 9.41 nach Blonay. Wer schon früher aufstand, konnte dann in Blonay schon die Einfahrt unseres Extrazugs fotografieren, an der Spitze der Berninfabahn ABe 4/4 35 und die MOB-Veteranen B4 61 und BC4 22. Foto: B. Renaud.

Vor der Saisoneröffnung konnten wir nun mit unserem Extrazug auf BC-Besichtigungstour fahren, alles „für uns alleine“…

Der sanierte Viadukt Baye de Clarens, erneuert bis Frühjahr 2025.

Nach Spitzkehre in Chamby geht es rückwärts ins Museumsgelände von Chaulin und auf geführte Entdeckungsreise.

Blick auf die G 2 x 2/2 105 ex Zell -Todtnau

Die katalonische G 3/5 23 ex Olot -Girona, seit 1971 bei der BC.

Blick in einen Personenwagen des Genfer Trams

Der Charme der Schattenschriften (Leuk – Leukerbad)

Monthey – Champéry – Morgins

Stillleben mit Kinderwagen

Neuenburger Tram

Sernftalbahn BCFe 2/2 4 in Arbeit.

Dies als völlig subjektive Impressionen, nebst vielen faszinierenden andern Fahrzeugen und Objekten, die unzählige Erinnerungen auslösen. Blonay -Chamby ist auch eine weite Reise wert. https://blonay-chamby.ch/

Nach dem ausgezeichneten Mittagessen stand nun der direkte Zug Chaulin – Montreux bereit, eine besondere Attraktion für die Teilnehmer.

Berninabahn inmitten von MOB/MVR-Fahrzeugen in Montreux.

Und wer nicht gleich auf den Anschlusszug hetzen musste, konnte noch dem typischen Manöver in Montreux beiwohnen: Zurückdrücken in die Steigung, dann fährt der Triebwagen in ein Gleis, die Wagen rollen in ein anderes…

…. halten unter Applaus schön vor dem Prellbock…

… und dann fährt der Triebwagen an die Spitze, das „Umfahrmanöver“ ist glücklich beendet.

Schlussbild mit Kapelle, verbunden mit dem ganz herzlichen Dank an die erwähnten drei Klubs für die grosse Arbeit, um diese unvergessliche und motivierende DV zu organisieren, und auch an „Petrus“. Es war toll.

Alle nicht anders bezeichneten Fotos vom Autor.

3101, 2026

Kinderzootram Rapperswil eingeweiht

By |31. Januar 2026|Categories: Unkategorisiert|Tags: , , , |Kommentare deaktiviert für Kinderzootram Rapperswil eingeweiht

 

Am Freitagmittag, 30. Januar 2026 wurde das neue Tram im  Kinderzoo Rapperswil eingeweiht. Es ersetzt das Ponytram von 1962, das 1974 vom Rösslitram ersetzt wurde und entstand als Gemeinschaftsprojekt des Kinderzoos, Stadler Rail und der Südostbahn. Weil wir dieses faszinierende „Leuchtturmprojekt in der Lehrlingsausbildung“ kurz im Eisenbahn Amateur im „NiK“ erwähnen werden, später aber einen ausführlicheren Artikel planen, folgen hier einfach einige Eindrücke und Schnappschüsse vom gelungenen Anlass, ohne viele Informationen. Einiges war ja auch in den allgemeinen Medien zu lesen.

Nach dem Klingeln der alten Rösslitramglocke durch eine offizielle Hand fährt der „kleine Traverso“ um 11.30 Uhr ein.

Die Fotografen sind bereit,

Das Einrichtungsfahrzeug von hinten, so entfernt erinnert er an den „Goldenen Sechser“, ja klar einen kupfernen…

Dann nehmen für die erste Runde die Ehrengäste Platz und die Fotografen treten erneut in Aktion.

Hier geht es vorbei am Rösslitramwagen, für den die SOB-Lehrlinge einen Gleisstumpen inkl. Abzweigweiche gebaut haben.

Die erste Rundfahrt geht glücklich ihrem Ende entgegen. Niemand denkt an eine gewisse Erleichterung beim Wagenführer, einem Stadler-Lernenden. Doch die Wiler Zeitung weiss es und berichtete, was er nach der gelungenen Fahrt meinte: „Stell dir mal vor, ich wäre mit den Knies hinten drin irgendwo stehen geblieben!“

Nun wird mit berechtigtem Stolz der Rollstuhllift vorgeführt

Auch Ständerat Benedikt Würth (Mitte) scheint diese Anlage zu begeistern. Doch nun geht es zum Fototermin mit den Lernenden.

Insgesamt 35 von insgesamt 250 Lernenden bei Stadler Rail waren an diesem tollen, zwei Jahre dauernden Projekt beteiligt, wovon der Leiter der Division Schweiz, Lucius Gehrig meinte, so richtig sei die Begeisterung gekommen, als es los ging.

Nun aber auch ein Gruppenbild zusammen mit den SOB-Lernenden !

Während die Lernenden langsam frieren, kommen zwei Beobachter mit warmem Pelz auch noch vorbei.

Und da hängt das Glöggli vom Pferdetram an seinem elektrischen Nachfolger.

Während des Steh-Lunchs beginnt das Schneegestöber. Also noch ein Blick ins Innere:

Der Führerstand

Blick in den Fahrgastraum

Und zum Abschluss noch ein paar Bilder unter dem  Motto: Das neue Kinderzootram auf voller Fahrt unterwegs auf der kleinen aber feinen Parkbahn, die nun wohl auch einige „Fans“ von kleinen, speziellen Bähnchen wieder mal in den Kinderzoo bringen !

Die Fahrt mit den Lernenden von Stadler Rail.

Eintauchen in den grünen Tunnel

Und vorbei am Rösslitramwagen auf dem Gleisstumpen der SOB-Lernenden.

Und nun macht die Schulklasse aus dem „Luzernischen“ ihre Runde.

Vorbei am Bild des SOB-Traverso, der sie in denKinderzoo gebracht hat und wohl wieder nach Hause bringt.

Nochmals eine Winterstimmung am Teich

Also, eine schöne, toll gelungene Sache und ein faszinierendes Projekt, auf das wir gerne im Heft zurückkommen möchten.

312, 2024

Bilder sprechen lassen

By |3. Dezember 2024|Categories: Allgemein|Tags: , |Kommentare deaktiviert für Bilder sprechen lassen

 Güterzug bei Bassersdorf

Das Bild mit dem Güterzug blieb über längere Zeit eine Interpretations- und Verortungs-Pendenz. Der Originaltitel wies zwar auf Bassersdorf hin,  liess sich aber durch Geländevergleiche nicht  bestätigen.

Über diesen und weitere Fälle berichtet ein Blogbeitrag des ETH-Bildarchivs und die Lösung des Rätsels findet sich gleich unter https://crowdsourcing.ethz.ch/2024/11/29/das-eth-bildarchiv-die-ueberraschend-maechtige-quelle/

Im EA 04/24 wurde bereits auf digitalisierte und öffentlich zugängliche Bilderschätze hingewiesen.

Anton Heer, Flawil

2509, 2024

Eindrücke vom Bo’Bo‘-Treffen

By |25. September 2024|Categories: Allgemein|Tags: , , |Kommentare deaktiviert für Eindrücke vom Bo’Bo‘-Treffen

von Finn Lemann, Verein Extrazug.ch

Schon vor dem Festbeginn um 10 Uhr waren bereits viele Eisenbahnbegeisterte angereist. Erfreulicherweise war auf der S 22 der OeBB-eigene Reservependel unterwegs, der ebenfalls mit einer Bo’Bo‘ (Re 430 350) bespannt war. Sonntags wurde diese allerdings ausgestellt, so dass die SBB Cargo Re 420 160 zu «Personenzugsehre» kam. Gegen Abend wurde der Reservependel ausser Betrieb genommen und durch den ehemaligen Montafoner NPZ ersetzt.

Samstags verkehrte der OeBB-eigene Reservependel mit der Re 430 350.

Diverse Lokomotiven waren am Fest anzutreffen. So ergaben sich auch hier bereits seltene Kombinationen. Immer wieder rangierten die Loks, um für die Lokzüge zusammengestellt zu werden. Eine besondere Überraschung war die Re 420 111, welche im Festzelt stand und so zur Dekoration beitrug. Diverse Firmen hatten ihre Stände aufgebaut, so unter anderem auch Märklin, die BLS Stiftung oder die OeBB selbst.

Die MBC-Re 420 wurde bereits mit der WRS gekuppelt. Für den Lokzug fehlt nur noch die Sersa Re 420

Stündlich verkehrten an beiden Tagen Fotozüge, die aus unterschiedlichsten Loks zusammengestellt wurden. So verkehrten u.a. die beiden grünen Re 420 161 und 335 zusammen mit der (auf Rollschemel verladenen) Ge 4/4″ 613 der RhB, welche (zumindest äusserlich) die Meterspurvariante der Bo’Bo’s repräsentierte, die privaten Re 420 (alle ex BLS) 502, 503 und 506 von WRS, Sersa und MBC oder die Re 456 095 vom DSF zusammen mit der Re 450 012 der SBB.

Re 4/4″ 11235 und Ge 4/4″ 613 «Domat-Ems» der RhB

Die Lokparade dauerte von ca. 17:30 (Aufstellung der Loks) bis um 19:16 (gemeinsame Rückfahrt aller Loks nach Balsthal).

Würdig eingeweiht wurde die 11141, indem sie bei der Lokparade zuvorderst stehen durfte. Bei dieser Lokparade wurden in der Fotokurve in Klus alle betriebsfähigen Loks zu einem Lokzug zusammengestellt, um nach ausgiebigem fotografieren einige 100 Meter Richtung Oensingen und wieder zurück zu fahren. Danach fuhren die Loks alle zusammen nach Balsthal zurück. Es war ein sehr schönes Fest, bei dem auch das Wetter gut mitspielte.

Alle Fotos: Finn Lemann, Verein Extrazug.ch https://www.extrazug.ch/

709, 2024

Europäische Tage des Denkmals 7./8. September 2024 – Eröffnung im Kanton Thurgau in Romanshorn

By |7. September 2024|Categories: Allgemein|Tags: , , |Kommentare deaktiviert für Europäische Tage des Denkmals 7./8. September 2024 – Eröffnung im Kanton Thurgau in Romanshorn

Im Kanton Thurgau wurde das Programm 2024 in der Eisenbahn-Erlebniswelt Locorama in Romanshorn eröffnet. Kurz nach 10 Uhr holte ein Extrazug mit dem TemI 273 (Tuchschmid, BBC, MFO, Saurer) und dem C 5828 „Thurgauer Stube“ von Johann Gröbli die Gäste an Gleis 5 ab. Eine Bahnhofsrundfahrt führte durch den Rangierbahnhof und an den Überresten des Ablaufbergs vorbei auf die Verbindungslinie, wieder zum Bahnhof und schliesslich über die 20 m breite Drehscheibe ins Locorama. Dort ging es bei Alphornklängen über einen roten Teppich zur Eröffnung.

 

Das Gruppenbild vor der Abfahrt ins Locorama

Die Eröffnungsansprache von Regierungsrat Dominik Diezi

Am Sonntag, 8. September wird die Ec 3/5 3 des Vereins Historische Mittel-Thurgau-Bahn für die Bahnhofsrundfahrten im Einsatz stehen.

Die Ae 6/6 11404 „Luzern“ kann auch innen besichtigt werden.

Am Sonntag, 8. September zeigt Johann Gröbli, wie Nussbaumholz für Wagen-Fensterrahmen gebogen wird.

2505, 2024

Einweihung historischer Seetalbahnzug

By |25. Mai 2024|Categories: Unkategorisiert|Tags: , |Kommentare deaktiviert für Einweihung historischer Seetalbahnzug

Am 24. Mai 2024 fand die Einweihung des originalen Seetalbahnzugs des Verein Historische Seethalbahn (HSTB) mit rund 40 geladenen Gästen statt. Vor der Remise Hochdorf stand das Seetalkrokodil De 6/6 15301 von 1926 (Dauerleihgabe der OeBB) stolz vor den zwei nun wunderschön restaurierten Personenwagen des Typs «Seetaler» von 1950. Diese Wagen mit offenen Plattformen prägten während dreieinhalb Jahrzehnten den Personenverkehr im Seetal.

Der historische Zug vor der Remise Hochdorf

ABi 4415

Die Gemeindepräsidenten von Hochdorf, Frau Lea Bischoff-Meier, erinnerte in ihrer kurzen Ansprache an den gemeinsamen Weg mit dem Verein vom Schandfleck zum Schmuckstück Remise Hochdorf und zur HSTB. Besonders betonte sie aber die Bedeutung des Zugs als Kulturgut, mit dem sich Generationen der regionalen Bevölkerung – auch Frau Bischoff – mit vielen persönlichen Erinnerungen verbunden fühlen.

Zu den beiden Wagen

Der ABi 4415 war 1950 von der Wagenfabrik Schlieren SWS als BC4 5125 an die SBB abgeliefert wurden und vor der Aufarbeitung rot, weil er vor der Übernahme durch die HSTB von 1974–1999 bei der Bergbahn Rorschach–Heiden (RHB) im Einsatz stand. Der Bi 7714 war ebenfalls 1950 von SWS als C4 7714 an die SBB übergeben worden. Bis er 2016 zur HSTB fand, war er noch beim DVZO und beim Verein Dampflok Muni (VDM).

Komplexe und kostenintensive Revision

Die Revision der beiden Personenwagen forderte dem Verein Historische Seethalbahn einiges ab und dauerte länger als vorgesehen. Beide Wagen waren mit Asbest isoliert, das durch eine Spezialfirma aufwändig unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorsichtsmassnahmen entfernt werden musste. Danach waren die Wagenkästen völlig leer. Die Aktivmitglieder bauten den gesamten Innenraum wieder auf und rekonstruierten im Bi die Inneneinrichtung mit roten und grünen Polstern. Der ABi kann mit Tischen und Stühlen vielseitig genutzt werden.

Um den heutigen Anforderungen an die Sicherheit gerecht zu werden, mussten die vier Drehgestelle umfassend revidiert werden, wofür die Firma Stauffer Schienen- und Spezialfahrzeuge AG in Frauenfeld beauftragt wurde. Leider stellte sich heraus, dass die acht Achsen nicht mehr weiterverwendet werden konnten und ersetzt werden mussten. Mangels verfügbaren Ersatzachsen war eine Neukonstruktion durch eine Spezialfirma notwendig. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund Fr. 350’000 und wurden durch den Lotteriefonds des Kantons Aargau, durch die Göhnerstiftung sowie durch zahlreiche private Sponsoren generiert.

Die einst zahlreichen Seetalwagen sind in der Schweiz selten geworden, auch als Ersatzteilspender. Vereinzelte hat es sogar ins Ausland verschlagen: Die Museumsbahn TRANSVAP im Département Sarthe in Westfrankreich übernahm 1989 dank der damaligen Zusammenarbeit mit dem VVT zwei Bi, hier am 4.7.1999 in Connerré-Beillé mit zwei von sechs ebenfalls 1989 übernommenen SBB-Sputnik. (vergl. EA 4, 11/89)

Einweihungsfahrt

Kurz nach 14 Uhr verliess der Zug mit schönem Blumenschmuck die Remise Hochdorf und traf nach einer halben Stunde in Emmenbrücke ein. Dort wurde umfahren und dann ging es unter strömendem Regen wieder nach Hochdorf zurück, wo aber noch ein paar Fotos bei besserem Wetter möglich waren.

Der Verein Historische Seethalbahn ein Eisenbahnverkehrsunternehmen

Der Vorgängerverein des Vereins Historische Seethalbahn wurde 1983 gegründet und umfasst heute rund 180 Mitglieder. In der unter Denkmalschutz stehenden vereinseigenen Remise Hochdorf stehen die Fahrzeuge des Vereins sowie zahlreiche weitere Exponate, welche einen engen Bezug zur Geschichte der Seetalbahn aufweisen. Als eigenständiges Verkehrsunternehmen untersteht der Verein der Aufsicht des Bundesamtes für Verkehr und kann im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben Nostalgiefahrten auf dem Schweizer Schienennetz ausführen. Um die Instandhaltung der Fahrzeuge zu gewährleisten und so die einmalige Sammlung aufrecht zu erhalten, ist der Verein auf der Suche nach weiteren Helferinnen und Helfer.

Einweihungsfahrt für die Bevölkerung

Am Sonntag, 2. Juni 2024 steht der originale Seetalbahnzug erstmalig für zwei Fahrten von Hochdorf nach Luzern und zurück im Einsatz: Abfahrt ab Remise Hochdorf um 10.34 Uhr und um 13.34 Uhr.

Bitte informieren Sie sich unter: https://historische-seethalbahn.ch

Alle Fotos: Christian Ammann

1205, 2024

Die Spanisch-Brötli-Bahn ist elektrisch

By |12. Mai 2024|Categories: Unkategorisiert|Tags: , |Kommentare deaktiviert für Die Spanisch-Brötli-Bahn ist elektrisch

Strassenfahrzeuge und pneubereifte Touristenbähnli sind nicht das Thema des EIsenbahn Amateur. Eine Ausnahme – zumindest im Blog – bildet das historische Strassenmodell der Spanisch-Brötli-Bahn, das mit der jahrzehntelangen Erinnerungspflege an die *erste Schweizer Bahn“ eng verbunden ist. Im Blog wurde in Beiträgen vom 9. Januar 2018 und 15. August 2020 über seine damals unsichere Zukunft berichtet.

Am vergangenen 11. Mai ist nun Ruedi Wanner dem elektrifizierten Strassenmodell bei einer Veranstaltung von CITY COM in der Innenstadt von Baden begegnet, neu mit Namensschild LIMMAT statt früher AARE.

Fotos: Ruedi Wanner

Im Jubiläumsjahr 2022 hat der EA in den Ausgaben 8/22, „Spanisch-Brötli-Bahn, 175 Jahre danach“ und 12/22 „Nachlese zur Spanisch-Brötli-Bahn“ auch über die Feiern von 1937 und 1947 berichtet.

1901, 2024

Zweidlen im Modell

By |19. Januar 2024|Categories: Unkategorisiert|Tags: , , |Kommentare deaktiviert für Zweidlen im Modell

Echo auf unsere Blogs zum Thema Zweidlen von Christoph Müller MBZU https://mbczu.ch/

Ein Teil der Station Zweidlen ist ab der Betriebszentrale in Zürich Flughafen bedienbar. Fahrten durch das Gleis 3 sind aus der Betriebszentrale bedienbar. Dies wird jeweils in den Randstunden und am Wochenende so gemacht. Sobald aber Kreuzungen und Rangierverkehr stattfinden, ist eine örtliche Bedienung nötig.

Beim MBCZU haben wir seit 1982 den Bahnhof Zweidlen als H0 Modul. Im 2022 kam nun endlich ein schönes Stationsgebäude hinzu, welches das Kartonrelief ablöste.
Der Modulbahnhof bildet den Zustand vor dem Stellwerkersatz im Jahr 1985 dar. Damals wurde das mechanische Stellwerk durch ein mit Occasions Domino 55 Stellwerk ersetzt, welches heute noch in Betrieb ist.

311, 2023

Impressionen aus der Swissminiatur

By |3. November 2023|Categories: Modellbau|Tags: , , , |Kommentare deaktiviert für Impressionen aus der Swissminiatur

Die Swissminiatur ist immer wieder ein Besuch wert. Neben den schön erbauten Schweizer Sehenswürdigkeiten im Massstab 1:25 beinhaltet der Park auch eine imposante Modellbahnanlage im selben Massstab. Vertreten sind die SBB sowie diverse Privatbahnen, welche auf verschiedenen Rundkursen oder im Pendelbetrieb unterwegs sind. Eindrucksvoll ist, dass die Modellbahn komplett im Eigenbau entstanden ist und dem rauen Freilichtbetrieb trotzt. Und dies sogar mit Fahrleitung und gehobenen Stromabnehmern.

Im EA 9/92 sind einige technische Details über die Anlage zu finden. Beim Betrachten dieses Artikels fällt auf, dass fortlaufend neue Fahrzeuge gebaut wurden.

Ae 6/6 11441 Appenzell durchfährt mit einem internationalen Schnellzug eine Schlucht.
Kantonslok Ae 6/6 11401 Ticino vor passendem Gebäude: Zollhaus Dazio Grande.
Der ETR 470 «Cisalpino» im Massstab 1:25 erreicht eine eindrucksvolle Länge.
Der Rote Pfeil steht im Bahnhof Burgdorf bereit für eine Gesellschaftsfahrt.
Im Bahnhof Sion begegnen sich der RABe 12/12 «Mirage» und das selbstfahrende Postauto «SmartShuttle». Nicht nur die Mirage ist Geschichte, auch das selbstfahrende Postauto ist bereits wieder Geschichte.
Entlang des Basler Rheinhafens fährt eine Re 4/4 I mit einer Komposition aus Leichtstahlwagen.
Der Glacier-Express vor einem tosenden Wasserfall. Da der Zug nicht auf einem Rundkurs unterwegs ist, ist die Komposition beidseitig mit einer HGe 4/4 II verpendelt.
Vor der Kulisse des Schloss Thun (links) und der Häusergruppe um das Winkelried Denkmal (rechts) pendeln zwei Züge mit BDeh 4/4 Triebwagen der LSE hin und her.
Im Schatten des Eigers fährt ein Jungfraubahn BDhe 2/4 von der Kleinen Scheidegg los Richtung Jungfraujoch.
1609, 2023

Nochmals Zweidlen

By |16. September 2023|Categories: Unkategorisiert|Tags: , |Kommentare deaktiviert für Nochmals Zweidlen

Der Blog vom 24. Juli 2023 vermittelt den Reiz des Bahnhofs Zweidlen an der Hochrheinstrecke Eglisau – Koblenz. Während er vor allem den interessanten Zugverkehr zeigt, war „meine Stunde Zweidlen“ am 26. Mai 2023 etwas Spurensuche Richtung Vergangenheit, mit kleiner Überraschung aus dem Kieswerk.

Natürlich faszinierten der Holzbahnhof der „Classe V“ der Nordostbahn von 1876, modernisiert kurz nach der Elektrifikation von 1945. Und auch die ab etwa 1905 aufgestellten Läutewerke stehen noch.

Links das einglockige Spindelläutewerk (Eglisau), rechts das zweiglockige (Weiach-Kaiserstuhl)

Zeitreise in die Vergangenheit: Da steht rechts doch noch der heute längst vergessene Winkelkarren für den Gepäckeinlad.

Koffer, Skis, Zugschlüsse, Militärgepäck (hier auch ein Offizierskoffer und ein Rucksack) wurden so zum Zug gebracht oder aus dem Gepäckwagen ausgeladen, ein praktisches und leichteres Gefährt, statt mit dem schweren Handwagen auf den schmalen Perrons und über die Holzbretter der Übergänge zu fahren.

Doch nun kam noch unerwartet Besuch aus dem Kieswerk …

… und konnte sogar mit dem alten Aufnahmegebäude zusammen abgelichtet werden.

Zwei (frühere) Bahnhöfe weiter, wieder ein Schienentraktor und seitenverkehrt das gleiche Gebäude. Wir sind in Rümikon-Mellikon, seit Fahrplanwechsel vom 28. Mai 1995 durch die Haltestellen Rümikon AG und Mellikon ersetzt und dank privatem Engagement in der Bausubstanz gerettet und restauriert.

Alle Fotos: Christian Ammann

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