Jubiläum
Jubiläum
150 Jahre Winterthur – Koblenz

Am 16. August 2026 fand der «Event» 150 Jahre Winterthur – Koblenz statt.
Es ist heute schwierig geworden, SBB-Streckenjubiläen zu feiern. Wen interessiert und betrifft das, bei den divisionalisierten SBB, bei Regionalverkehrsbetreibern, bei Gemeinden und Kantonen? Die Zeiten der grossen Feste mit Ehrengästen, Fahnen, Darbietungen von Vereinen, wo «die SBB» alle Schulen des Einzugsgebiets einer Strecke zur Gratisfahrt in Dampfzügen mit 6 – 8 Wagen einluden (bspw. Bischofszellerbahn vor 50 Jahren) sind vorbei, kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.

So wurde auch mit viel Engagement des DSF Koblenz und er Historischen Vereinigung des Bezirks Zurzach das 150 Jahr-Jubiäum der Strecke Winterthur – Bülach – Koblenz begangen, ohne jede Aktivität zwischen Winterthur und Bülach.Und mit Abwesenheit von SBB und Thurbo.
Ein paar Schnappschüsse als Erinnerung

In Erinnerung an die Badezüge nach Zurzach waren eigentlich Fahrten mit dem Roten Pfeil vorgesehen, doch man entschied sich schliesslich für den Aargauer Pfeil, die Wohlen – Meisterschwanden-Bahn

Der reiche Fahrplan, der auch viele junge Eisenbahnfotografen an die Strecke lockte, während ältere Semester es wieder mal genossen, wie einst in Wagen mit Fenstern zu fahren, die man noch öffnen kann.

Die WM in Zurzach, wo auf dem Bahnhofplatuz auch schon die Gartenbahn des MBCZU fährt.


Noch ist alles leer, aber das Fest beginnt erst!




Und dann kommen die Züge von „einst“…



Mit der Tageskarte ist man dabei!

Der kleine, aber nicht minder faszinierende Festplatz Rümikon-Mellikon. siehe EA 9/24


Stimmungsbilder Mellikon

Die SBB beteiligten sich ja nicht am Fest, aber die Extrazüge wurden mustergültig angezeigt !


Und da kommt schon der Aargauer Pfeil

Ein Höhepunkt war der Festplatz im Depot Koblenz des DSF (Festwirtschaft im Depot, Loksimulator, Fahrzeugausstellung).


Dank dem DSF ist auch noch eine elegante Front eines Goldküsten-Mirage erhalten geblieben.


Noch ein Blick in die Fahrzeugausstellung in Koblenz



Und dann geht es wieder zurück, mit einem Thurbo, wo man die Fenster nicht mehr herunterlassen kann… Fast ein Kulturschock…
Sehr schönes Fest, dank den Veranstaltern. Ein Beitrag zur Geschichte der Linie ist auch im EA 8/26 erschienen: Auf Badefahrt mit dem Roten Pfeil.
150 Jahre Appenzeller Bahnen
Die Appenzeller Bahnen feiern in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen. Unter dem Motto «Steig ein. Wir bewegen.» finden verteilt über das Appenzellerland verschiedene Festivitäten und Aktionen statt. Dieses Eisenbahn-Jubiläum hat es sogar bis in die Tagesschau vom 19. April 2025 geschafft: https://www.srf.ch/play/tv/-/video/-?urn=urn:srf:video:16ed3d2d-9fd4-4a1c-a846-5fd90432bd0f
Mehr Informationen zum Jubiläum sind unter https://appenzellerbahnen.ch/de/jubilaeum.html zu finden.
Nachfolgend zwei Bilder der Appenzeller Bahnen, welche erst vor einige Jahre entstanden, jedoch bereits Geschichte sind.

BDeh 4/4 11 in der Ruckhaldenkurve bei St. Gallen am 4. März 2017. Dieser Zahnstangenabschnitt wurde im Jahr 2018 durch den Ruckhaldentunnel mit Adhäsionsbetrieb ersetzt. Gleichzeitig wurde das Rollmaterial erneuert und es verkehren nun Stadler-Fahrzeuge vom Typ ABe 8/12 «Tango»

BDe 4/4 Pendelzug mit dem Säntis im Hintergrund nahe Zürchersmühle (30. Juli 2018). Auf der Linie GAW (Gossau – Appenzell – Wasserauen) wurden die BDe 4/4 Pendelzüge von FFA/SIG/BBC im Jahr 2018 durch die ABe 4/12 «Walzer» von Stadler ersetzt.
Wie man über 100 Jahre alte Damen für Bergtouren wieder fit macht
Die Schynige Platte-Bahn wird bald ihr 125-Jahre-Jubiläum feiern. Wer sie kennt, weiss, dass sie mit alten Fahrzeugen betrieben wird, der Original-Dampflok H 5 von 1894 und den elektrischen Loks He 2/2 von 1914. Dazu kommen He 2/2 mit den Baujahren 1910 bis 1914, die früher bei der Wengernalpbahn fuhren. Die Dampflok Nr. 5 und die elektrische Lok He 2/2 Nr. 16 werden zur Zeit in der Werkstätte in Wilderswil wieder fahrtüchtig gemacht. Der Verein Lok 5 und die Schynige Platte-Bahn lassen sich dabei zusehen:
Zur Zeit kann man die Innereien der beiden Loks sehen – die Bandbremsen, die Motoren usw., Dinge die man später nicht mehr ohne weiteres zu Gesicht bekommt. Hier ein paar Eindrücke vom 12. März 2018.
Der Kessel wartet noch auf die Prüfung durch den Kesselprüfer. Ende Mai wird darin Dampf für die anstrengende Bergfahrt erzeugt. Vorne die Rauchkammer, hinten der Stehkessel mit der Feuerbüchse.
Die Lok, die bisher grün daher kam, wird ganz schwarz – wie es sich für eine anständige Dampflok gehört – daher kommen, hier die Rückwand des Kohlekastens bzw. des Führerhauses. Unten sieht man das talseitig angeordnete Laufachsgestell.
Die Dampfleitungen und unten die Bandbremse am Triebzahnrad.
Der massive Lokrahmen, der die Zylinder trägt, deren Arbeit über einen sog. Balancier – das ist der dicke Heben im Vordergrund – und Triebstangen auf die Triebzahnräder übertragen wird. Auf den Zylindern sitzen die Flachschieber, mit den die Dampfzufuhr zu den Zylindern gesteuert wird.
Die Werkstatt ist nicht gross, aber hier wird grossartige Arbeit geleistet. Die in Revision befindliche Elektrolok sieht man rechst am Rand des Bildes.
Die Schynige Platte Bahn hat auch einen „Roten Pfeil“ …..
(Alle Fotos: A. Zingg)
https://www.jungfrau.ch/de-ch/corporate/gesellschaften-betriebe/schynige-platte-bahn-spb/
https://de.wikipedia.org/wiki/Schynige_Platte-Bahn
Die Dampflok Nr. 5 wird vom Verein Lok 5 betreut und revidiert; man kann den Verein unterstützen.








