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Stadler: Erster Wasserstoffzug für Schmalspurstrecken enthüllt

Stadler und ARST (Trasporti Regionali Della Sardegna) haben heute eine Weltpremiere gefeiert: Gemeinsam präsentierten sie im Stadler-Inbetriebsetzungszentrum in Erlen den ersten Schmalspur-Wasserstoffzug SRHe 113.001 bestehend aus den drei Elementen 9083 4113 101-3, 9083 0113 201-9 und 9083 4113 001-5.

Nach den einleitenden Ansprachen und dem Verteilen der Modelle…

… lüftete sich der Schleier und der neue Triebzug wurde langsam enthüllt.



Die neuen Fahrzeuge werden voraussichtlich ab 2028 auf den ARST-Schmalspurstrecken von Sassari nach Sorso und Alghero verkehren, gleichzeitig aber auch den Flughafen Alghero über eine neu zu erbauende Stichstrecke von 6 km bedienen, die bei der Haltestelle Mamuntanas unweit Alghero an die Stammstrecke anschliesst. Der präsentierte Zug trug aber allerdings die Zielanzeige Monserrato (bei Cagliari).







Weitere Infos in NiK EA 6/26, S. 267 und geplant für die kommenden EA-Ausgaben.
Alle Fotos: Christian Ammann, SVEA
Kinderzootram Rapperswil eingeweiht

Am Freitagmittag, 30. Januar 2026 wurde das neue Tram im Kinderzoo Rapperswil eingeweiht. Es ersetzt das Ponytram von 1962, das 1974 vom Rösslitram ersetzt wurde und entstand als Gemeinschaftsprojekt des Kinderzoos, Stadler Rail und der Südostbahn. Weil wir dieses faszinierende „Leuchtturmprojekt in der Lehrlingsausbildung“ kurz im Eisenbahn Amateur im „NiK“ erwähnen werden, später aber einen ausführlicheren Artikel planen, folgen hier einfach einige Eindrücke und Schnappschüsse vom gelungenen Anlass, ohne viele Informationen. Einiges war ja auch in den allgemeinen Medien zu lesen.

Nach dem Klingeln der alten Rösslitramglocke durch eine offizielle Hand fährt der „kleine Traverso“ um 11.30 Uhr ein.

Die Fotografen sind bereit,


Das Einrichtungsfahrzeug von hinten, so entfernt erinnert er an den „Goldenen Sechser“, ja klar einen kupfernen…

Dann nehmen für die erste Runde die Ehrengäste Platz und die Fotografen treten erneut in Aktion.


Hier geht es vorbei am Rösslitramwagen, für den die SOB-Lehrlinge einen Gleisstumpen inkl. Abzweigweiche gebaut haben.

Die erste Rundfahrt geht glücklich ihrem Ende entgegen. Niemand denkt an eine gewisse Erleichterung beim Wagenführer, einem Stadler-Lernenden. Doch die Wiler Zeitung weiss es und berichtete, was er nach der gelungenen Fahrt meinte: „Stell dir mal vor, ich wäre mit den Knies hinten drin irgendwo stehen geblieben!“

Nun wird mit berechtigtem Stolz der Rollstuhllift vorgeführt



Auch Ständerat Benedikt Würth (Mitte) scheint diese Anlage zu begeistern. Doch nun geht es zum Fototermin mit den Lernenden.

Insgesamt 35 von insgesamt 250 Lernenden bei Stadler Rail waren an diesem tollen, zwei Jahre dauernden Projekt beteiligt, wovon der Leiter der Division Schweiz, Lucius Gehrig meinte, so richtig sei die Begeisterung gekommen, als es los ging.

Nun aber auch ein Gruppenbild zusammen mit den SOB-Lernenden !

Während die Lernenden langsam frieren, kommen zwei Beobachter mit warmem Pelz auch noch vorbei.



Und da hängt das Glöggli vom Pferdetram an seinem elektrischen Nachfolger.

Während des Steh-Lunchs beginnt das Schneegestöber. Also noch ein Blick ins Innere:

Der Führerstand


Blick in den Fahrgastraum

Und zum Abschluss noch ein paar Bilder unter dem Motto: Das neue Kinderzootram auf voller Fahrt unterwegs auf der kleinen aber feinen Parkbahn, die nun wohl auch einige „Fans“ von kleinen, speziellen Bähnchen wieder mal in den Kinderzoo bringen !



Die Fahrt mit den Lernenden von Stadler Rail.

Eintauchen in den grünen Tunnel

Und vorbei am Rösslitramwagen auf dem Gleisstumpen der SOB-Lernenden.

Und nun macht die Schulklasse aus dem „Luzernischen“ ihre Runde.

Vorbei am Bild des SOB-Traverso, der sie in denKinderzoo gebracht hat und wohl wieder nach Hause bringt.

Nochmals eine Winterstimmung am Teich

Also, eine schöne, toll gelungene Sache und ein faszinierendes Projekt, auf das wir gerne im Heft zurückkommen möchten.
Neuer Centovallibahnzug bei Swissminiatur

Im Blog vom 3.11.2023 wurde über die Bahnanlagen von Swissminiatur in Melide berichtet. Seither wurden wieder interessante neue Züge in Betrieb genommen.



Der EA 5/24 berichtete über die neue Centovallibahn-Anlage, im EA 8/24 wurde der BLS Mika vorgestellt.

Seit Frühling 2025 fährt nun ein neuer, vierteiliger FART-Triebzug auf der Centovallibahn von Swissminiatur, geplant und gebaut von Lernenden von Stadler Rail.


Die Augustausgabe des Eisenbahn Amateur (EA 8/25) berichtet über dieses interessante Projekt.

Alle Fotos: Christian Ammann, 10. 7. 2025
Herzlichen Dank an Swissminiatur https://www.swissminiatur.ch/
Trossinger Eisenbahn am Pfingstmarkt 2025

Die historische Trossinger Eisenbahn wurde im Blog vom 17.10.2024 am Kilbemarkt besucht und war auch Thema des ausführlichen Artikels von Axel Reuther im EA 5/23 (mit französischer Zusammenfassung).
Seit Einführung des Ringzugkonzepts 2003 kann man die historischen Fahrzeuge nur noch im Eisenbahnmuseum in Trossingen Stadt bewundern…


… oder aber – in Aktion – im lebhaften Extrazugverkehr am Pfingstmarkt im Juni und am Kilbemarkt im September sowie an 10 Mondscheinfahrten pro Jahr (einmal jeden Monat ausser Juni und September). Diese «Mondscheinfahrten» – in der Regel zwischen 20 und 21 Uhr – finden nämlich als Bewegungsfahrten zur Vermeidung von Standschäden statt. Besucher können gratis mitfahren, doch die nächtliche Fahrt in den Oldtimern ist eher für Gruppen aus der Region als für Interessenten aus der Schweiz ein geeigneter Tipp. Denn auch tagsüber ist die stundenlange Reise per öV im Zickzack nach Trossingen und zurück aus Schaffhausen oder Konstanz «kein Katzensprung».

Der Regio-Shuttle ist abgestellt, der Museumszug kann abfahren!
Am Trossinger Pfingstmarkt vom 9.6.2025 war die «grüne Garnitur» im Einsatz, bestehend aus der E-Lok «Lina» (Baujahr 1902), dem Beiwagen B2 «Lias» und dem Triebwagen T1 «Zeug Christe» (beide Baujahr 1898). Nach einem bereits ausgebuchten Kurs um 10.14 verkehrten sie für Publikum stündlich zwischen 11.14. und 16.14 von Trossingen Stadt nach Trossingen Staatsbahnhof und zurück.


Der historische Zug fährt ab einem eigenen Perron beim Eisenbahnmuseum ab.



Vergangenheit und Gegenwart am Bahnübergang


Lina läuft am Zugschluss „abgebügelt“ mit.

Doch hier ist Lina voll in Aktion!


Die nächste Gelegenheit, die einzigartigen historischen Fahrzeuge nicht nur bei Mondschein in voller Fahrt zu erleben ist der Kilbemarkt am 28.9.2025.
Fotos: Felix Menzi: 1, 5, 8, 10, 11, 12, 13, übrige von Christian Ammann
Islikon – Abschiedsapéro und ein kleiner Rückblick

Eigentlich wollten die SBB den Billettschalter in Islikon schon vor über 20 Jahren schliessen, so wie in Felben-Wellhausen (1991), Märstetten und Bürglen (2001) und in Müllheim-Wigoltingen (2003). Doch Vreni Züger entschloss sich, den Billettverkauf zusammen mit Aufgabenhilfe für Schüler ab 16. August 2000 als «Stationshalterin» zu übernehmen. Zwei Wochen lang wurde sie von der letzten Islikoner «Stationsvorständin» Conny Fuchs eingeführt, ab 1. September galt es ernst.

«Ob sie das kann, wie lange sie durchhält?», fragten sich die «richtigen Bähnler». Doch allen Widerständen zum Trotz setzte sich die «Stationshalterin» durch. Wie früher viele Stationsvorstände «auf dem Lande» gewann sie die Sympathie der Bevölkerung, gab zwar die Aufgabenhilfe bald mal auf, baute nun aber ein Reisebüro auf, so wie damals auch verschiedene andere Stationshalter.

Dunkle Wolken zogen erst 2016 auf, als die SBB 2016 ankündigten, die Verträge für den Fahrausweisverkauf in 41 Migrolino-Läden, Avec-Filialen der Valora sowie mit den 11 privaten Stationshaltern auf Ende 2017 zu kündigen (EA 10/16). Dank dem 2017 vom Parlament beschlossenen ≪Moratorium für den Serviceabbau bei den SBB-Drittverkaufsstellen≫ liefen die darauf beruhenden Verträge der SBB erst Ende 2020 aus. Die meisten Stationshalter und andere Drittverkaufsstellen (total rund 50 Verkaufspunkte) mussten also den Fahrausweisverkauf definitiv einstellen (EA 10/20). Nicht Vreni Züger in Islikon! Sie suchte die Zusammenarbeit mit den Appenzellerbahnen und so lief auch ab 2021 der Fahrausweisverkauf in Islikon weiter, inkl.ZVV! Vor allem im Reisebürogeschäft bewirkte aber Corona einen grossen Rückschlag.

Nun geht Vreni Züger in Pension. Am 1. Juni 2024 fand von 10 h bis 14 h ein schöner Abschiedsapéro statt. Vreni erhielt nebst Blumen und Aufmerksamkeiten sehr viel Dank und Anerkennung für die 24 Jahre. Definitiv Schluss ist am 28. Juni (sh. NiK EA 3/24). Dann geschieht das, was die schon damals auf digitale Vertriebskanäle ausgerichteten SBB schon 2000 und dann 2020 umsetzen wollten.
Doch blättern wir noch etwas zurück in die Vergangenheit, also vor Vreni Zügers Stationshalterzeit.

Im März 1988 hatte die Station Islikon drei Gleise, einen Güterschuppen und einen eigenen Stationstraktor, mit dem im Güterverkehr die Überfuhrfahrten nach Frauenfeld besorgt wurden.


Und auch die Güterzüge sahen noch anders aus…

Erinnerung an den Sommer 1990. Während des Totalumbaus des Streckengleises Frauenfeld – Islikon herrschte Seite Frauenfeld Einspurbetrieb. Und am 14. Juni 1990 stand der NS-Ultraschallmesswagen in Islikon auf Gleis 1.

Eine weitere Erinnerung ist das «Jubifäscht» 1997, mit Anlässen in der ganzen Schweiz. Auch für Islikon und Frauenfeld liess man sich etwas einfallen: Publikumsfahrten mit zwei offenen Wagen Frauenfeld – Zuckerfabrik – Islikon und zurück. Die nachfolgenden Fotos stammen vom 4. Juli 1997.

Im Einsatz stand die Am 841 034-2




In Islikon stand ein Festzelt,

Es gab «Spanische Brötli»…

Und auch der Regen trübte die Festlaune keineswegs.

Alle sind mittlerweile 27 Jahre älter 😊
Alle Fotos: Christian Ammann
10 Jahre Museumsdepot ANAT Areuse

Dieses Jahr feiert die Association Neuchâteloise des Amis du Tramway (ANAT) das 10-jährige Jubiläum ihres Museumsdepots in Areuse. Der erste Jubiläumsanlass war am Sonntag, 26. Mai von 10 h – 18 h, der zweite findet am 27. Oktober 2024 statt. https://museedutram.ch

Am 26. Mai 2024 wurden ein Zugpaar Boudry – Neuchâtel Place Pury mit dem Littorail-Triebwagen 504 und vier Zugpaare nach der Place Pury und zurück mit der «Composition Britchon» Be 2/2 73 und B 143 angeboten.


Blättern wir im EA noch 10 Jahre zurück: Im NiK des EA 8/14 ist der Einweihung ein kleiner Kasten gewidmet: « Am 22. Juni konnte die ANAT dem Publikum erstmals ihr neues Museum zugänglich machen. Vor dem Depot war ein aus den Be 2/4 44, 45 und dem Zwischenwagen B 112 bestehender Dreiwagenzug aufgestellt (Baujahr aller Fahrzeuge 1902). Das blau-weiss-rote Band auf dem Tw 44 erinnerte daran, dass der Wagen von 1981–2013 zur Sammlung des AMTUIR-Museums in Paris gehörte. Im Museumsinnern befanden sich der Be 2/4 47 und der Be 4/4 583 (ex 83, 1947, einer der 3 einzigen Schweizer Standard-Zweirichtungstriebwagen, Bezeichnung: Typ II). In einem FBW-Autobus wurde ein Film über die 1976 eingestellte Tramlinie 3 Place Pury–Peseux– Corcelles gezeigt.»

Die Anschlussweiche zum ANAT-Depot Areuse. Erst im EA 6/19 konnte berichtet werden, dass der Anschluss zum Museum elektrifiziert und die Anschlussweiche in die zentrale Sicherungsanlage der Strecke integriert wurde.

Die «Composition Britchon» fährt zur Mittagspause ins Depot.


Es folgen nun ein paar Eindrücke vom Innern der Depothalle und der sehr faszinierenden Sammlung des Museums.






Der Be 4/4 583 (83) war für die Linie 1 nach St-Blaise beschafft, und später auf der Linie 3 nach Peseux–Corcelles eingesetzt worden. Der Be 4/4 81 war abgebrochen worden, der Be 4/4 82 kam nach Deutschland.




Das ganze Modell ist aus Karton hergestellt, auch die Fahrzeuge mit Ausnahme der Stromabnehmer!


Alle Fotos: Christian Ammann, SVEA
Einweihung historischer Seetalbahnzug

Am 24. Mai 2024 fand die Einweihung des originalen Seetalbahnzugs des Verein Historische Seethalbahn (HSTB) mit rund 40 geladenen Gästen statt. Vor der Remise Hochdorf stand das Seetalkrokodil De 6/6 15301 von 1926 (Dauerleihgabe der OeBB) stolz vor den zwei nun wunderschön restaurierten Personenwagen des Typs «Seetaler» von 1950. Diese Wagen mit offenen Plattformen prägten während dreieinhalb Jahrzehnten den Personenverkehr im Seetal.

Der historische Zug vor der Remise Hochdorf

ABi 4415


Die Gemeindepräsidenten von Hochdorf, Frau Lea Bischoff-Meier, erinnerte in ihrer kurzen Ansprache an den gemeinsamen Weg mit dem Verein vom Schandfleck zum Schmuckstück Remise Hochdorf und zur HSTB. Besonders betonte sie aber die Bedeutung des Zugs als Kulturgut, mit dem sich Generationen der regionalen Bevölkerung – auch Frau Bischoff – mit vielen persönlichen Erinnerungen verbunden fühlen.

Zu den beiden Wagen
Der ABi 4415 war 1950 von der Wagenfabrik Schlieren SWS als BC4 5125 an die SBB abgeliefert wurden und vor der Aufarbeitung rot, weil er vor der Übernahme durch die HSTB von 1974–1999 bei der Bergbahn Rorschach–Heiden (RHB) im Einsatz stand. Der Bi 7714 war ebenfalls 1950 von SWS als C4 7714 an die SBB übergeben worden. Bis er 2016 zur HSTB fand, war er noch beim DVZO und beim Verein Dampflok Muni (VDM).
Komplexe und kostenintensive Revision
Die Revision der beiden Personenwagen forderte dem Verein Historische Seethalbahn einiges ab und dauerte länger als vorgesehen. Beide Wagen waren mit Asbest isoliert, das durch eine Spezialfirma aufwändig unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorsichtsmassnahmen entfernt werden musste. Danach waren die Wagenkästen völlig leer. Die Aktivmitglieder bauten den gesamten Innenraum wieder auf und rekonstruierten im Bi die Inneneinrichtung mit roten und grünen Polstern. Der ABi kann mit Tischen und Stühlen vielseitig genutzt werden.
Um den heutigen Anforderungen an die Sicherheit gerecht zu werden, mussten die vier Drehgestelle umfassend revidiert werden, wofür die Firma Stauffer Schienen- und Spezialfahrzeuge AG in Frauenfeld beauftragt wurde. Leider stellte sich heraus, dass die acht Achsen nicht mehr weiterverwendet werden konnten und ersetzt werden mussten. Mangels verfügbaren Ersatzachsen war eine Neukonstruktion durch eine Spezialfirma notwendig. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund Fr. 350’000 und wurden durch den Lotteriefonds des Kantons Aargau, durch die Göhnerstiftung sowie durch zahlreiche private Sponsoren generiert.

Die einst zahlreichen Seetalwagen sind in der Schweiz selten geworden, auch als Ersatzteilspender. Vereinzelte hat es sogar ins Ausland verschlagen: Die Museumsbahn TRANSVAP im Département Sarthe in Westfrankreich übernahm 1989 dank der damaligen Zusammenarbeit mit dem VVT zwei Bi, hier am 4.7.1999 in Connerré-Beillé mit zwei von sechs ebenfalls 1989 übernommenen SBB-Sputnik. (vergl. EA 4, 11/89)

Einweihungsfahrt
Kurz nach 14 Uhr verliess der Zug mit schönem Blumenschmuck die Remise Hochdorf und traf nach einer halben Stunde in Emmenbrücke ein. Dort wurde umfahren und dann ging es unter strömendem Regen wieder nach Hochdorf zurück, wo aber noch ein paar Fotos bei besserem Wetter möglich waren.




Der Verein Historische Seethalbahn ein Eisenbahnverkehrsunternehmen
Der Vorgängerverein des Vereins Historische Seethalbahn wurde 1983 gegründet und umfasst heute rund 180 Mitglieder. In der unter Denkmalschutz stehenden vereinseigenen Remise Hochdorf stehen die Fahrzeuge des Vereins sowie zahlreiche weitere Exponate, welche einen engen Bezug zur Geschichte der Seetalbahn aufweisen. Als eigenständiges Verkehrsunternehmen untersteht der Verein der Aufsicht des Bundesamtes für Verkehr und kann im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben Nostalgiefahrten auf dem Schweizer Schienennetz ausführen. Um die Instandhaltung der Fahrzeuge zu gewährleisten und so die einmalige Sammlung aufrecht zu erhalten, ist der Verein auf der Suche nach weiteren Helferinnen und Helfer.

Einweihungsfahrt für die Bevölkerung
Am Sonntag, 2. Juni 2024 steht der originale Seetalbahnzug erstmalig für zwei Fahrten von Hochdorf nach Luzern und zurück im Einsatz: Abfahrt ab Remise Hochdorf um 10.34 Uhr und um 13.34 Uhr.
Bitte informieren Sie sich unter: https://historische-seethalbahn.ch

Alle Fotos: Christian Ammann
Die Spanisch-Brötli-Bahn ist elektrisch

Strassenfahrzeuge und pneubereifte Touristenbähnli sind nicht das Thema des EIsenbahn Amateur. Eine Ausnahme – zumindest im Blog – bildet das historische Strassenmodell der Spanisch-Brötli-Bahn, das mit der jahrzehntelangen Erinnerungspflege an die *erste Schweizer Bahn“ eng verbunden ist. Im Blog wurde in Beiträgen vom 9. Januar 2018 und 15. August 2020 über seine damals unsichere Zukunft berichtet.
Am vergangenen 11. Mai ist nun Ruedi Wanner dem elektrifizierten Strassenmodell bei einer Veranstaltung von CITY COM in der Innenstadt von Baden begegnet, neu mit Namensschild LIMMAT statt früher AARE.


Fotos: Ruedi Wanner
Im Jubiläumsjahr 2022 hat der EA in den Ausgaben 8/22, „Spanisch-Brötli-Bahn, 175 Jahre danach“ und 12/22 „Nachlese zur Spanisch-Brötli-Bahn“ auch über die Feiern von 1937 und 1947 berichtet.
Zweidlen im Modell

Echo auf unsere Blogs zum Thema Zweidlen von Christoph Müller MBZU https://mbczu.ch/
Ein Teil der Station Zweidlen ist ab der Betriebszentrale in Zürich Flughafen bedienbar. Fahrten durch das Gleis 3 sind aus der Betriebszentrale bedienbar. Dies wird jeweils in den Randstunden und am Wochenende so gemacht. Sobald aber Kreuzungen und Rangierverkehr stattfinden, ist eine örtliche Bedienung nötig.

Beim MBCZU haben wir seit 1982 den Bahnhof Zweidlen als H0 Modul. Im 2022 kam nun endlich ein schönes Stationsgebäude hinzu, welches das Kartonrelief ablöste.
Der Modulbahnhof bildet den Zustand vor dem Stellwerkersatz im Jahr 1985 dar. Damals wurde das mechanische Stellwerk durch ein mit Occasions Domino 55 Stellwerk ersetzt, welches heute noch in Betrieb ist.

Der Renault-Dieseltriebwagen der Chemins de Fer de la Provence ist wieder in Betrieb

Der ZZ 6 am 30.9.23 unterhalb der Zitadelle von Entrevaux
Im EA 9/23 – Neues in Kürze – haben wir über die Inbetriebnahme des restaurierten Renault-Triebwagens auf den Chemins de fer de la Provence berichtet:
CP/GECP Der Autorail Renault ABH1 ZZ 6 wurde während vier Jahren durch Freiwillige in Puget-Théniers betriebsbereit aufgearbeitet. Er machte am 23. Mai 2023 seine erste Probefahrt nach Annot und steht nun nach Erhalt der Betriebsbewilligung für Gruppen-, Fotofahrten und Filmaufnahmen zur Verfügung werden. Sein Äusseres entspricht dem Zustand nach der zweiten Modernisierung 1973 mit kaum sichtbaren Veränderungen des dritten Umbaus von 1984. Der leuchtend blaue Anstrich ersetzte ab Mitte der 1960er-Jahre auch bei den weiterhin eingesetzten Renault-Triebwagen die Farbgebung Braun-Crème.
Die hier gezeigten Bilder hat José Banaudo GECP am Wochenende des Denkmals (Journées européennes du Patrimoine) vom 16./17. September 2023 gemacht, wo die Wiederinbetriebnahme des ZZ 6 und der 100. Geburtstag der portugiesischen Mallet-Dampflokomotiven E 211 und E 182 gefeiert wurde, und danach am 30. September/ 1. Oktober 2023, wo der ZZ 6 für Gruppen unterwegs war. Die Fotos sind nicht durchwegs chronologisch eingereiht.

ZZ 6 und Dampfzug des GECP am 16. 9. 2023 in Annot

Der bergwärts fahrende ZZ 6 zwischen Entrevaux und Agnerc bei den bekannten Aquädukten von Les Cornillons, auch „Elefanten“ genannt.

Bei der Talfahrt drückt schon etwas die Sonne durch. 16. 9.2023

Ausfahrt aus dem Tunnel von Entrevaux, 16. 9. 2023.

Am Bahnübergang PN 630 von Le Cians

Ein klassisches Bild des Zugs Annot – Puget-Théniers am Morgen des 17. 9. 2023 auf dem Viaduc de la Donne.

Der GECP-Dampfzug mit der E 211 in Le Fugeret, 17. 9. 2023

Die Socofer-Lokomotive mit dem Schneepflug in Le Fugeret, 17. 9. 2023

Nochmals kurzer Themawechsel: Zug 31 Nice – Annot unterhalb der Zitadelle von Entrevaux.

Und nochmals die markante Zitadelle mit dem ZZ 6.

Die Mallet E 182, ausgestellt auf Gleis 4 in Puget-Théniers, neben dem abfahrtsbereiten Dampfzug nach Annot. Die neuen Wasserkästen und das Führerhaus wurden durch die Berufsschule Jean-Perrin in Marseille rekonstruiert. 16. 9. 2023.

Der ZZ 6 am 30. 9. 2023 am Bahnübergang von Le Cians.

In der Kurve von Le Salvaret, im Hintergrund Villars.

Villars-sur-Var

In Puget-Théniers, entlang dem Fluss Var, 1.10.2023

Kreuzung mit Zug 2 in Puget-Théniers, 1. 10. 2023.

Rangieren in Entrevaux vor dem Einsteigen der Gruppe.

Ein paar Stunden später kehrt der Triebwagen leer nach Puget-Théniers zurück.

ZZ 6 und E 211 (war unterwegs für Film-Dreharbeiten) am Abend in Puget-Théniers, 1.10.2023.
Alle Aufnahmen: José Banaudo, GECP

