2025

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2106, 2025

Eisenbahn Amateur an Public Transportation Days

By |21. Juni 2025|Categories: Allgemein|Tags: , |Kommentare deaktiviert für Eisenbahn Amateur an Public Transportation Days

Der Eisenbahn Amateur ist auch dieses Jahr an den Public Transportation Days

https://www.verkehrshaus.ch/besuchen/museum/thementage/thementage/public-transportation-days.html

im Verkehrshaus Luzern in der neu gestalteten Schienenhalle vertreten.

Der Stand mit einem kleinen Angebot an Verkaufsgegenständen (USB-Stick, aktuelle Ausgabe, Kravattennadeln, Pins) befindet sich neben dem Stand des Modelleisenbahnklubs Wil SG gleich bei der Passerelle und der neu erstandenen Gotthardbahnanlage.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

1006, 2025

Trossinger Eisenbahn am Pfingstmarkt 2025

By |10. Juni 2025|Categories: Unkategorisiert|Tags: , , , |Kommentare deaktiviert für Trossinger Eisenbahn am Pfingstmarkt 2025

Die historische Trossinger Eisenbahn wurde im Blog vom 17.10.2024 am Kilbemarkt besucht und war auch Thema des ausführlichen Artikels von Axel Reuther im EA 5/23 (mit französischer Zusammenfassung).

Seit Einführung des Ringzugkonzepts 2003 kann man die historischen Fahrzeuge nur noch im Eisenbahnmuseum in Trossingen Stadt bewundern…

… oder aber – in Aktion – im lebhaften Extrazugverkehr am Pfingstmarkt im Juni und am Kilbemarkt im September sowie an 10 Mondscheinfahrten pro Jahr (einmal jeden Monat ausser Juni und September). Diese «Mondscheinfahrten» – in der Regel zwischen 20 und 21 Uhr – finden nämlich als Bewegungsfahrten zur Vermeidung von Standschäden statt. Besucher können gratis mitfahren, doch die nächtliche Fahrt in den Oldtimern ist eher für Gruppen aus der Region als für Interessenten aus der Schweiz ein geeigneter Tipp. Denn auch tagsüber ist die stundenlange Reise per öV im Zickzack nach Trossingen und zurück aus Schaffhausen oder Konstanz «kein Katzensprung».

Der Regio-Shuttle ist abgestellt, der Museumszug kann abfahren!

Am Trossinger Pfingstmarkt vom 9.6.2025 war die «grüne Garnitur» im Einsatz, bestehend aus der E-Lok «Lina» (Baujahr 1902), dem Beiwagen B2 «Lias» und dem Triebwagen T1 «Zeug Christe» (beide Baujahr 1898). Nach einem bereits ausgebuchten Kurs um 10.14 verkehrten sie für Publikum stündlich zwischen 11.14. und 16.14 von Trossingen Stadt nach Trossingen Staatsbahnhof und zurück.

Der historische Zug fährt ab einem eigenen Perron beim Eisenbahnmuseum ab.

Vergangenheit und Gegenwart am Bahnübergang

Lina läuft am Zugschluss „abgebügelt“ mit.

Doch hier ist Lina voll in Aktion!

Die nächste Gelegenheit, die einzigartigen historischen Fahrzeuge nicht nur bei Mondschein in voller Fahrt zu erleben ist der Kilbemarkt am 28.9.2025.

 

Fotos: Felix Menzi: 1, 5, 8, 10, 11, 12, 13, übrige von Christian Ammann

1205, 2025

Arth-Rigi-Bahn: 150 Jahre

By |12. Mai 2025|Categories: Grosstraktion|Tags: , |Kommentare deaktiviert für Arth-Rigi-Bahn: 150 Jahre

1875 wurde die Bahnlinie von Arth via Goldau auf die Rigi in Betrieb genommen. Heute, 150 Jahre später, feiern die Rigi Bahnen dieses Jubiläum mit diversen Veranstaltungen. Ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr ist sicher die historische Fahrzeugparade am kommenden Pfingstwochenende. Details zu dieser und weiteren Veranstaltungen sind unter www.rigi.ch/arb zu finden.

Seit 1959 ist der Namen Arth-Rigi-Bahn eigentlich nicht mehr korrekt. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Talbahn von Arth nach Goldau eingestellt. Auf der Homepage eingestellte-bahnen.ch/arth-rigi-bahn-arb/ sind spannende Bilder aus der Betriebszeit und aus der Zeit nach der Einstellung der Talbahn zu sehen.

Zur Erinnerung an vergangene Zeiten einige Postkarten aus der Sammlung von Paul Huber und Anton Heer:

405, 2025

Winterthur Grüze im Frühling 2025

By |4. Mai 2025|Categories: Grosstraktion|Tags: |Kommentare deaktiviert für Winterthur Grüze im Frühling 2025

RABe 502 und RABDe 502 als IC1 bei der Durchfahrt in Winterthur Grüze. Im Hintergrund die Querung Grüze (https://stadt.winterthur.ch/themen/leben-in-winterthur/planen-und-bauen/wir-bauen-fuer-sie/tiefbau-1/querung-grueze) im Bau. Die Querung Grüze dient zukünftig der besseren Erschliessung des Stadtquartiers Neuhegi-Grüze. Die Brücke wird 2026 eröffnet und kann vom Bus-, Velo- und Fussverkehr genutzt werden.

Die östliche Auffahrrampe zur Querung Grüze im Bau. Rechts der Triebzug RABe 514 053 als S24 auf der Fahrt von Weinfelden nach Zug. Der Bahnhof Grüze befindet sich links im Bild. Auf Höhe des Triebzuges ist für 2035 die Eröffnung der S-Bahn-Haltestelle Grüze Nord geplant.

RABe 503 018 unterquert auf seiner Fahrt Richtung München das Gerüst der Querung Grüze.

Der barrierenfreie Umbau des Bahnhofs Grüze ist abgeschlossen. Mit dem Umbau wurden auch die denkmalgeschützten Perrondächer vom ehemaligen SBB-Architekten Hans Hilfiker renoviert. Im Bild die Kreuzung zweier Thurbo RABe 526 als S35 Winterthur – Wil respektive Wil – Winterthur.

2304, 2025

150 Jahre Appenzeller Bahnen

By |23. April 2025|Categories: Grosstraktion|Tags: , |Kommentare deaktiviert für 150 Jahre Appenzeller Bahnen

Die Appenzeller Bahnen feiern in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen. Unter dem Motto «Steig ein. Wir bewegen.» finden verteilt über das Appenzellerland verschiedene Festivitäten und Aktionen statt. Dieses Eisenbahn-Jubiläum hat es sogar bis in die Tagesschau vom 19. April 2025 geschafft: https://www.srf.ch/play/tv/-/video/-?urn=urn:srf:video:16ed3d2d-9fd4-4a1c-a846-5fd90432bd0f

Mehr Informationen zum Jubiläum sind unter https://appenzellerbahnen.ch/de/jubilaeum.html zu finden.

Nachfolgend zwei Bilder der Appenzeller Bahnen, welche erst vor einige Jahre entstanden, jedoch bereits Geschichte sind.

BDeh 4/4 11 in der Ruckhaldenkurve bei St. Gallen am 4. März 2017. Dieser Zahnstangenabschnitt wurde im Jahr 2018 durch den Ruckhaldentunnel mit Adhäsionsbetrieb ersetzt. Gleichzeitig wurde das Rollmaterial erneuert und es verkehren nun Stadler-Fahrzeuge vom Typ ABe 8/12 «Tango»

BDe 4/4 Pendelzug mit dem Säntis im Hintergrund nahe Zürchersmühle (30. Juli 2018). Auf der Linie GAW (Gossau – Appenzell – Wasserauen) wurden die BDe 4/4 Pendelzüge von FFA/SIG/BBC im Jahr 2018 durch die ABe 4/12 «Walzer» von Stadler ersetzt.

1904, 2025

Ein längerer Halt in Clerval

By |19. April 2025|Categories: Grosstraktion|Kommentare deaktiviert für Ein längerer Halt in Clerval

 

Die Fahrt am 18. Januar 2025 im TER 894104 von Belfort nach Besançon Viotte verlief weder angenehm noch planmässig. Warum auf einer elektrifizierten Hauptstrecke beim samstäglichen Passagierandrang ein «Walfisch»-Dieseltriebwagen der Serie X 73500 eingesetzt wurde, war nicht ganz klar. Ab Belfort waren jedenfalls alle 61 Sitzplätze und 17 Klappsitze belegt. Bevor noch mehr kamen, ging die Fahrt planmässig um 12.04 los. Doch dann kam 12.45 beim Halt in Clerval die Durchsage, dass der Zug hier voraussichtlich eine Stunde stehen bleibe, weil der vorausfahrende Zug steckengeblieben sei.

Ein paar Fahrgäste telefonierten, stiegen aus um zu rauchen oder wurden von Privaten abgeholt. Die andern warteten geduldig. Nun, der Zug erreichte Besançon Viotte dann schliesslich nach einem weiteren Problem um 15.12.

Die endliche Ankunft in Besançon Viotte.

 

Doch eigentlich ist Clerval ein Bahnhof voller Geschichte

Heute bestehen zwar nur noch zwei Durchgangsgleise, erinnerungsmässig nicht mal ein  Spurwechsel. Doch zur Dampftraktion war Clerval eine Wasserstation für alle Züge, auch in Doppeltraktion, was in der Kurve durch das Stehen der Dampfloks verölte Schienen und immer schwierige Anfahrten mit viel Schleudern gab.

Es dauerte oft lange, bis die schweren Güterzüge aus dem Bahnhof herausgefahren waren. Daran erinnert sich Ambros Saladin, der hier in den 1960er-Jahren filmte und fotografierte. Er erinnert sich an die kohlengefeuerten 141 R (Mikados) des Depots Dole und die legendären 231 H und 231 K ex PLM vor den Directs Lyon–Strasbourg. Die Fotos zeigen das Wasserfassen und Güterzügen in Einzel- und Doppeltraktion mit 141 P und 141 R am 1. April 1967.

Noch viel weiter zurück, zur Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, hatte Clerval noch eine weitere Bedeutung:

Es existierte das Projekt einer direkten Strecke Clerval (oder Baume-les-Dames oder L’Isle-sur-le-Doubs)–Damvant oder Grandfontaine–Porrentruy und dann weiter nach Basel.

Die neue Hauptstrecke über Clerval sollte einen direkteren Weg von Mittelfrankreich und Besançon aus nach Basel schaffen, möglichst unter Umgehung des seit dem Krieg 1870/1871 bis zum 1. Weltkrieg deutschen Elsass-Lothringen. Doch Recherchen in diesem Aktenbündel sprengen bei weitem den Rahmen eines Blogs.

In Pont-de-Roide (Bild unten) wäre die heute ebenfalls längst vergessene Nebenstrecke von Voujaucourt nach St-Hyppolyte (Doubs) gekreuzt worden. Von Porrentruy aus bestand zudem um 1900 das Projekt einer Regionalbahn nach Damvant. 1901 war Porrentruy – Bonfol entstanden, 1910 verlängert über Pfetterhouse nach Dannemarie an der Ostbahn Mulhouse – Belfort.

Bahnhof Pont-de-Roide, Güterverkehr zum Peugeot-Werk, 26. 9. 1979. Der Personenverkehr war bereits 1938 eingestellt worden. Ab 2010 wurde der gesamte restliche Betrieb eingestellt.

Und noch ein paar Fotos vom 26. 9. 1979 von der Strecke nach St-Hippolyte.

Streckenende nach Pont-de-Roide mit Haltsignal, weit im Hintergrund ganz links ist der Prellbock erkennbar.

Tunnel vor St-Hippolyte, Grund der Schliessung des oberen Abschnitts für den Güterverkehr, 1969.

Endbahnhof St-Hippolyte (Doubs), rund 40 Jahre nach der Abfahrt des letzten Personenzugs, 10 Jahre nach der Einstellung des Güterverkehrs.

Alle Fotos mit Ausnahme der Dampfbilder in Clerval: Christian Ammann

Dampfbilder in Clerval: Ambros Saladin

1003, 2025

150 Jahre Nationalbahn

By |10. März 2025|Categories: Allgemein|Kommentare deaktiviert für 150 Jahre Nationalbahn

Zahlreiche Organisationen und Vereine sind an diesem grossen Event mit Extrazügen,  Fahrzeugaustellung und vielen andern Attraktionen beteiligt, weshalb wir hier mit einem Link darauf verweisen wollen: http://www.nationalbahn.ch

401, 2025

Dienstfahrt auf den Chemins de fer de Provence

By |4. Januar 2025|Categories: Allgemein|Tags: , , , , , |Kommentare deaktiviert für Dienstfahrt auf den Chemins de fer de Provence

Von José Banaudo, Puget-Théniers

Am Freitag, 13. Dezember 2024 führte die frühere BB 1200 der Chemins de Fer de la Provence einen Dienstzug von Puget-Théniers nach Annot, zur Lokpersonalinstruktion und um den historischen Personenwagen B 506 zur Restaurierung abzuholen. Hier vor Abfahrt in Puget-Théniers.

Wer die Restaurierung dieser 1992 von den CP aus Nordspanien übernommenen Maschine nicht von Anfang an verfolgen konnte (detailliertere Lokgeschichte weiter unten): Das Team des GECP, das sich um diese Henschel-Lok , hatte beschlossen, ihr den Anstrich und die Nummer 1404 bei den FEVE zurückzugeben, also so, wie ich sie im August 1981 in Barreda, zwischen Santander und Torrelavega (Kantabrien) fotografieren konnte.

Auf der Brücke von La Trinité verlassen wir die Alpes Maritimes nach den Alpes de Provence.

Dann Ankunft in Pont-de-Gueydan.

Draussen ist es kalt. Ein Blick in den angenehm geheizten Führerstand.

In Annot erwartet uns ein grösseres Rangiermanöver. Die gemietete Windhoff-Draisine muss für den Zugang in die Remise umgestellt werden, um den B 506 (Desouches et David) hervorzuholen, damit er im Winter in Puget-Théniers restauriert werden kann. Im Frühjahr wird er dann wieder nach Annot gebracht und der B 505 kommt wieder nach Puget-Théniers für den regulären Betrieb.

Noch ein paar Angaben zur Lokomotive:

Fünf Henschel DH1200 Lokomotiven waren an die Compañia Minera de la Serra Menera (Strecke Ojos Negros–Sagunto ) ausgeliefert worden: 1964 die Nummern SM 1001, 1002 und 1003, 1966 die Nummern SM 1004 und 1005. Nachdem diese Bahn 1972 stillgelegt worden war, wegen Verlagerung der Eisenerztransport auf die parallele RENFE-Linie, wurden die fünf Maschinen an FEVE verkauft, wo sie 1973 in 1401 bis 1405 umnummeriert wurden. Die 1404 wurde 1992 an die CP verkauft, wo sie zur BB 1200 wurde, die 1405 kam 1997 an die Brohltalbahn, wo sie zur D 5 wurde. Die Loks 1401, 1402 und 1403 wurden 2007 an die Linea Belgrano Sur (LBS) in Argentinien verkauft. Sie sind seit 2013–2015 nicht mehr in Betrieb. Auf der CP wurde die BB 1200 bis 2020 für Arbeits-, Rettungs- und Schneeräumungszüge usw. eingesetzt. 2020 wurde sie durch die neue Socofer-Lokomotive ersetzt. Die Region verkaufte sie 2023 an das GECP, das sie aufarbeitete und 2024 wieder in Betrieb nahm. Sie dient als Reservelokomotive für die Mallet-Lokomotive, für Extrazüge oder Materialtransporte.

 

Nun kann der B 506 herausgeholt werden.

Der neu formierte Zug wartet nun auf Gleis 4 um die Hauptgleise frei zu lassen, wo sich die Züge 3 und 4 kreuzen werden. Das Personal macht nun Mittagspause.

Eine Stunde später wird der Zug auf Gleis 2 umgestellt, die Lok umfährt, die Bremsprobe wird gemacht und es geht nach Puget-Théniers zurück.

Auf der Rückfahrt gibt es nur einen Zwischenhalt in Entrevaux.

Ankunft in Puget-Théniers, bereits zur Dämmerung. Erneut folgen wieder einige Rangiermanöver, bis jeder Wagen an seinem richtigen Platz steht.

Text und alle Fotos: José Banaudo, Übersetzung: Christian Ammann

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