November 2025
November 2025
Making-of: Der Samichlaus im Hauptbahnhof
Im Titelbild des Eisenbahn-Amateur 12/2025 ist der Samichlaus mit seinem Schmutzli und dem Esel im Hauptbahnhof unterwegs. Die folgenden Bilder zeigen, wie dieses Foto auf der H0-Clubanlage des Modelleisenbahn-Clubs Flawil entstand.
Im Beitrag «Modellbahnfotografie» in der oben genannten Ausgabe des Eisenbahn-Amateurs werden zudem weitere Tipps zur Fotoausrüstung, Motivwahl, Schärfentiefe sowie zur Bildbearbeitung gegeben. Eine grosse Schärfentiefe ist bei der Modellbahnfotografie meistens eine besondere Herausforderung und wurde beim Titelbild mit diesem Vorweihnachtsbild durch Fokus-Stacking erreicht.

Für das vorweihnachtliche Bild konnten glücklicherweise käufliche Figuren für den Samichlaus mit Schmutzli (Noch, Art.-Nr. 15923) sowie den Esel (Preiser, Art.-Nr. 10151) verwendet werden. Was dem Esel jedoch fehlte, war der Packsattel für Nüsse und Mandarinen. Dieser wurde mit der Modelliermasse FIMO aus dem Bastelladen geformt.

Nach dem Aushärten der Modelliermasse im Backofen folgte das Bemalen des Packsattels sowie die Anbringung des Eselgeschirrs aus dünnem Kupferdraht. Links der Samichlaus-Esel, rechts das Original von Preiser. Auch der Schmutzli erhielt eine leichte Anpassung.

Die Figuren sind unter der Bahnhofshalle positioniert und die Digitalkamera Olympus OM-D E-M10 Mark IV ist bereit für die Aufnahmen. Die Fotoleuchten (nicht im Bild) mussten mehrfach verschoben werden, um eine optimale Beleuchtung durch das Hallendach zu erreichen. Der Fixierwachs «Tacky Wax» (z.B. von Suter-Meggen, Art. Nr. AD29) in der roten Dose ist ein bewährtes Hilfsmittel für die temporäre Platzierung von Figuren.

Mit der Fokus-Stacking Software Helicon wurden die fünf Bilder mit unterschiedlichem Fokuspunkt zu einem Foto mit optimaler Schärfentiefe zusammengefügt, welches abschliessend digital bearbeitet und retuschiert wurde. Dabei liess sich unter anderem ein störender Spalt in der Bodenfläche entfernen.

Das Resultat des Fotoshootings. Für ein optimales Bild sind meist mehrere Anläufe notwendig. Welches Bild schliesslich als das beste empfunden wird, entscheidet nicht zuletzt auch der persönliche Geschmack. Die nachfolgenden zwei Bilder zeigen Aufnahmen des Motivs aus anderen Perspektiven.


Thurbo Serviceanlage: Tag der offenen Tür
Am 1. November wurde die modernisierte und vergrösserte Thurbo-Serviceanlage der Öffentlichkeit vorgestellt. Zu diesem Anlass lud Thurbo in Weinfelden zu einem Tag der offenen Tür ein. Die Besucherinnen und Besucher konnten den neuen Flirt Evo aus verschiedenen Perspektiven erleben. Neben einem Besuch im Führerstand war es möglich, den Flirt Evo sowohl aus der Arbeitsgrube als auch von einer Arbeitsplattform von oben zu betrachten.

Die neue Serviceanlage von aussen. Auf dem Gleisfeld der Flirt Evo RABe 533 703 von RegionAlps.

Beim Thurbo Flirt Evo RABe 533 501 konnte der Führerstand und der Innenraum besichtigt werden.

Der Thurbo FlirtEvo RABe 533 501 erhielt am Tag der offenen Tür den Namen «Thurgau».

Ungewohnte Perspektive: Blick aus der Arbeitsgrube auf die Front des Flirt Evo.

Aufs Dach geschaut: Von der Arbeitsplattform konnte das Publikum die Serviceanlage aus der Vogelperspektive betrachten.

Im Vordergrund der batteriebetriebene Elektrorangierer von Zagro, der für den Verschub der Fahrzeuge in der Serviceanlage eingesetzt wird. Im Hintergrund der Flirt Evo RABe 533 503.

Alt neben neu: Vorne der GTW RABe 526 736 in Revsion, dahinter der neue Flirt Evo RABe 533 503.

Auch Stadler Rail war mit einem Stand vertreten. Die Lernenden zeigten das Modell des Centovalli-Triebwagens ABe 8/16 für die Swissminiatur (siehe EA 8/25).
Train des châtaignes – Der Kastanienzug
José Banaudo, Puget-Théniers
Jeden Herbst endet die Saison des «Train des Pignes» auf der Chemin de fer de la Provence» mit dem Kastanienfest in Le Fugeret und dem «Kastanienzug». Dieses Jahr, am 8.November 2025 gab es als Überraschung eine Doppeltraktion mit der bretonischen und der portugiesischen Dampflok, nicht nur als Augenweide sondern auch um die Bergfahrt nach Le Fugeret zu dieser Jahreszeit zu erleichtern. Leider machte das wechselhafte Wetter nicht ganz mit, um optimale Bilder dieses Spektakels zu machen.
Trotzdem hier einige Eindrücke, wobei auf das Übersetzen der kurzen Bildlegenden verzichtet wurde.

C’est sous un ciel bien gris que le « Train des Châtaignes » se met à quai en gare de Puget-Théniers. Plus de 340 voyageurs vont prendre place à son bord !
Comme chaque automne la saison du Train des Pignes s’achève par la Fête de la Châtaigne au Fugeret, qui connaît toujours autant des succès. Cette année nous avions prévu une surprise avec une belle double traction « Bretonne » et « Portugaise », non seulement pour le plaisir des yeux mais aussi pour faciliter la montée au Fugeret, propice aux patinages en cette période de l’année. Le spectacle était grandiose, par contre la météo très variable n’a pas permis de faire des « merveilles » photographiques comme il a pu y en avoir certaines années précédentes avec ce train. Voici quand même quelques images…

On approche d’Entrevaux au milieu des oliviers…


Un bref arrêt en gare d’Entrevaux.

Le profil dans les vergers du Plan-d’Entrevaux.

Passage sous les aqueducs des Cornillons, surnommés les « éléphants ».

Arrivée au « Domaine des Sources » au Plan-du-Coulomp. Aïe ! Un joint vient de céder sur le tiroir gauche de la E 327. Aucun danger, la perte de vapeur n’est pas trop gênante mais avec le froid et la condensation la fuite est très visible à chaque coup de piston…



Et c’est l’arrivée à Annot sous l’oeil vigilant de Loïc, l’agent circulation.
Après l’arrêt pour le ravitaillement en eau des deux machines, le train repart et franchit le viaduc de la Beïte.


Le train longe la route dans la forêt des Lunières.

Le soleil finit par sortir au viaduc de Fontbouisse. L’attente du train provoque un mini-embouteillage au départ de la route qui dessert le hameau de Bontès.

Ankunft in Le Fugeret. Die über 340 Zugspassagiere begeben sich ins Dorf, um Wildschwein mit Polenta, Kastanien und andere Herbstspezialitäten zu geniessen. Und auch das Fahrpersonal des GECP wird sich ein wohlverdientes Mittagessen gönnen.
Ca y est : nous voici arrivés au Fugeret. Tandis que les voyageurs se dirigent vers le village pour déguster le sanglier à la polenta, les châtaignes et autres spécialités automnales, l’équipe du train va profiter d’un repas bien mérité !
Alle Fotos und Kommentare; José Banaudo (als jahrzehntelanger Kenner der Fotostandorte an der CP und jahrzehntelanges Aktivmitglied des GECP)

