Geschichte

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Der „Eisenbahn-Amateur“ – seit 1947

Im Jubiläumsjahr „100 Jahre Schweizer Bahnen“ 1947 erschien die Erstausgabe des „Eisenbahn-Amateur“ als Doppelnummer 1/2 vom Juli/August 1947 (Druck und Spedition: Robert Müller, Gersau). Der Weg zu einer Schweizer Monatszeitschrift für die Freunde der Eisenbahn und Modelleisenbahn hatte 14 Jahre gedauert, denn schon 1933 war in Zürich der Schweizerische Eisenbahn-Amateur-Klub (SEAK) aus der Taufe gehoben worden, worauf erste Sektionen oder eigenständige Klubs in Basel, Bern, St. Gallen, Winterthur und Schaffhausen entstanden. Schon in der Planungsphase wurde entschieden, das A5-formatige Heftchen zur Einnahmensteigerung auch am Kiosk zu verkaufen und Abonnemente für Nichtmitglieder anzubieten, damals für Fr. 8.– /Jahr.

In den nächsten 10 Jahren entwickelte sich der «Eisenbahn-Amateur» zu einem Organ in der eisenbahntechnischen Literatur, das nicht nur von den Angehörigen der Schweizer Modellbauklubs, sondern auch von zahlreichen Einzelabonnenten im In- und Ausland mit grossem Interesse gelesen wurde. Nach vielen Besprechungen wurde 1956 beschlossen, ab Jahresbeginn 1957 den „Eisenbahn-Amateur“ in vergrössertem Format (Lexikon 24 x 17 cm gegenüber AS 21 x 15 cm) bei Bühler Buchdruck in Zürich  herstellen zu lassen. Gleichzeitig entstand der neue, von der Zürcher Grafikerin Bettina Streiff (1933 – 2016) entworfene Schriftzug Eisenbahn Amateur, der noch heute für unsere, von einem ehrenamtlichen Redaktionsteam geschaffene Monatszeitschrift verwendet wird. 1990 erfolgte die Umstellung auf das A4-ähnliche Format 22 x 28.5cm.

Der Beitrag von Robert Ganz, Hünibach, erzählt detailliert die Entstehungsgeschichte unserer bis heute verlagsunabhängigen Verbandszeitschrift.

Zur Vorgeschichte des «Eisenbahn Amateur»