28 Okt

Vom Appenzellerland an die Neuenburger Riviera (1)

AB Be 4/8 32 oberhalb Notkersegg, 11.10.2017

Von Armand Wilhelmi, EMF St.Gallen

In den Jahren 1975 und 1977 bestellte die damalige Trogenerbahn (TB) bei FFA/SWP/BBC fünf Triebwagen BDe 4/8 21-25. Nach rund 30 Jahren im Einsatz beschloss die Trogenerbahn im Jahr 2004 zwei neue Gelenktriebwagen (Be 4/8 31und 32) zu beschaffen, um die BDe 4/8 sukzessive zu ersetzen.

Im Jahr 2008 – nach der Fusionierung der Trogenerbahn mit den Appenzeller-Bahnen (2006) – wurden drei weitere Gelenktriebwagen Be 4/8 33-35 nachbestellt.

Die fünf Gelenktriebwagen erhielten die folgenden Namen:
31        Der St.Galler / Die St.Gallerin
32        Der Appenzeller / Die Appenzellerin
33        Speicher
34        Trogen (heute vollflächige Werbung für die Berit-Klinik)
35        Teufen

Mit der Einführung der Durchmesserlinie (DML) ab Fahrplanwechsel 2019 können diese fünf Be 4/8 nicht mehr eingesetzt werden. Zudem haben die beiden Strecken unterschiedliche Stromspannungen: AB-TB: 1000V=, AB-SGA: 1500V=. Für den durchgehenden Betrieb ab 9. Dezember 2018 von Trogen über St.Gallen nach Appenzell kommen ausschliesslich die ABe 8/12 „Tango“ zum Einsatz (bis zum 18.03.2019 sind alle 11 Tangos abgeliefert). Künftig wird die Spannung der TB-Strecke auf 1500 V angehoben, mit Ausnahme der St. Galler Stadtstrecke mit 600 V.

Die fünf nun frei werdenden Be 4/8 31-35 konnten an die Transports Publics Neuchâtelois SA (transN) verkauft werden. Sie verkehren – sobald sie einsatzbereit sind – auf der Linie 215 (früher TN-Linie 5) zwischen Neuchâtel, Place Pury und Boudry auf der 8,85 km langen Strecke dem Neuenburgersee entlang.

TN-Linie 5 von Neuchâtel nach Boudry (Bt 554 und Be 4/8 504, Baujahr 1981), 28. 7. 2009.

Am 26. Oktober 2018 wurde der erste dieser fünf Be 4/8 Nr 32 auf drei Tiefladewagen nach Kreuzlingen gebracht, wo Stadler Rail eine grosse Einstellhalle gemietet hat. Diese Gelenktriebwagen werden dort revidiert und umgebaut, d.h. an die Bedürfnisse des neuen Besitzers angepasst. Sie bekommen auch einen neuen Anstrich in den Farben der transN. Die Be 4/8 31-35 sind BehiG konform (Behindertengleichstellungsgesetz), d.h. sie haben Niederflureinstiege, im Gegensatz zu den heutigen Fahrzeugen der transN auf der Linie 215.

Es ist kurz vor 7 Uhr. Der Be 4/8 32 steht zum Abtransport bereit.

Schneeschleuder Xrotm 2/2 72 schiebt den Be 4/8 32 an die gewünschte Position.

Die Gurten werden zum Anheben bereitgelegt.

Der Fahrzeugkasten kann nun langsam angehoben werden. Das Laufdrehgestell bleibt auf den Schienen und wird anschliessend von Hand weggeschoben, damit der Tieflader genau unter das Fahrzeug fahren kann.

Drehgestell 3 (DG), mit der Bezeichnung „See“, damit es später wieder in der richtigen Richtung angebracht werden kann. Die Drehgestelle werden in der Werkstätte Gais durch die AB revidiert

Das Fahrzeug wird nun gut auf dem Tieflader für den Abtransport gesichert.

Das andere GTW-Endfahrzeug wird angehoben, auf den Tieflader abgesenkt und gesichert.

Der mittlere Fahrzeugkasten wurde bereits angehoben und die beiden motorisierten Drehgestelle entfernt.

Drehgestell mit Firmenschild des Lieferanten Stadler.

Drei der vier zweiachsigen Drehgestelle. Rechts und in der Mitte die beiden motorisierten, ganz links ein Laufdrehgestell.

Der mittlere Wagenkasten wird sorgfältig auf dem Tieflader abgestellt und ebenfalls transportsicher festgemacht.

Der Be 4/8 35 grüsst bei der Ausfahrt nach Trogen seinen „Kollegen“, den Be 4/8 32.

Das erste der drei Transportfahrzeuge wird auf die Hauptstrasse gefahren.

Die weiteren beiden Fahrzeuge stellen sich dahinter auf. Alle drei sind nun abfahrbereit.

Unterwegs nach Kreuzlingen: bei der Haltestelle „Rank“ (diese wir ab Fahrplanwechsel 2019 aufgehoben), kurz vor „Schwarzer Bären“, bei der Kreuzungshaltestelle „Schwarzer Bären“ und im Rank nach dem Restaurant „Kurzegg“.

Oberhalb der Haltestelle „Schülerhaus“ begegnen sich noch ein letztes Mal die beiden Be 4/8 35 und 32.

Der Konvoi befindet sich nun bereits im Thurgau, oberhalb Roggwil TG. Weiter geht es über Mallisdorf – Neukirch (Egnach) – Steinebrunn Richtung Amriswil.

In Amriswil geht es um den „Stier“-Kreisel (2015) an der Alleestrasse herum und dem Ziel in Kreuzlingen entgegen.

Das erste Transportfahrzeug biegt auf das Areal mit der Stadler-Halle ein.

Alle drei Fahrzeugteile  werden vor der Halle aufgestellt, um dann in der richtigen Reihenfolge in die Halle hineinzufahren. Da sich die Tiefladewagen zusätzlich etwas absenken lassen, gelingt die Einfahrt problemlos, obwohl der Abstand nach oben nur noch wenige Zentimeter beträgt.

Die erste GTW-Einheit ist nun in der Halle und kann schwebend an ihrem vorgesehenen Platz abgestellt werden.

Die weiteren Fahrzeuge gelangen nun auf dieselbe Art an ihren vorübergehenden Abstellplatz.

Nun stehen alle drei GTW-Einheiten an ihrem Standplatz und zwar genau so aufgestellt, damit sie für die weitere Bearbeitung, z.B. Neulackierung, Beschriftungen, technische Einrichtungen in der richtigen Reihenfolge dastehen, also nicht seitenverkehrt.

Voraussichtlich werden die 4 restlichen Gelenktriebwagen 31, 33-35 kurz vor dem Fahrplanwechsel ebenfalls nach Kreuzlingen überführt. So kann im Depot Speicher Platz für alle dort im Einsatz stehenden Tangos geschaffen werden. In Speicher wird inskünftig die präventive Instandhaltung (Wartung, kleinere Reparaturen) an den ABe 8/12 „Tango“ vorgenommen (siehe NiK im EA 2/2018, dort ist auch der Be 4/8 32 abgebildet).

Alle Fotos:  A. Wilhelmi

19 Okt

Adieu Appenzellerland – Servus Tirol! (1)

S22 am 27.09.2014 in Riethüsli, auf dem alten, am 2. April 2018 geschlossenen Trassee der AB. An der Spitze der ABt 111, am Schluss der BDeh 4/4 11 „St.Gallen“. Beide Fahrzeuge befinden sich bereits heute in Jenbach.

Text und Fotos von Armand Wilhelmi, EMF St.Gallen,

Bereits im Juni 2018 wurden die beiden BDeh 4/4 11 & 12 nach Jenbach zur Achenseebahn überführt. Am Mittwoch, 17. Oktober 2018 wurde nun der erste Steuerwagen – der ABt 111 – mit einem Tiefladewagen von Gais nach Jenbach gebracht.

 Der Verlad fand am Morgen früh noch in der Morgendämmerung statt. Um 07:30 Uhr traf pünktlich das Spezialfahrzeug für Schwertransporte ein. Dieser Tiefladewagen ist ausgerüstet mit Schienen für Meterspurfahrzeuge.

Zwischen dem Zugfahrzeug der Transportfirma Emil Egger AG und dem Sommerwagen By 251 erkennt man den „Tango“ ABe 8/12 4103|4003, bereit für eine Dienstfahrt nach Speicher.

Vorbereitung zum Abkuppeln des Zugfahrzeuges

Jetzt können die Spezialschienen angebracht werden, welche als Auffahrrampe dienen.

Zum allerletzten Mal schiebt der Tm 2/2 97 den ABt 111 auf AB-Schienen.

Das Fabrikationsschild mit Angabe des Baujahrs: 1981.

Mit der Stahlseilwinde des Zugfahrzeuges wird der Steuerwagen langsam auf den Tieflader gezogen. Anschliessend wird das Fahrzeug mit Ketten und Keilen gesichert. Die vier Türen des ABt werden ebenfalls so blockiert, damit sie sich während der Fahrt nicht öffnen können, da die Druckluft fehlt.

Die Hilfsschienen (Auffahrrampe) werden wieder entfernt und das Zugfahrzeug verbringt mittels Hydraulik den Tieflader wieder in seine richtige Transporthöhe. Anschliessend wird nochmals genau vermessen: Gesamthöhe ab Strasse und grösste Breite.

Zwei Vertreter der Achenseebahn sind extra angereist, um den Transport eines ihrer zukünftigen Fahrzeuge miterleben zu können.

Rechts im Bild der BDeh 4/4 15, der Höhe wegen bereits ohne Stromabnehmer. Bis gegen Ende Oktober 2018 wird auch dieser Triebwagen in seine zukünftige Heimat überführt.

Alles ist bereit zur Abfahrt: Das Begleitfahrzeug der Firma Mare macht die Spitze. Auf dem Dach sind diverse Warnsignale eingeschaltet, bzw. hochgeklappt, welche die entgegenkommenden Fahrzeuge warnen. Das Begleitfahrzeug der Firma Emil Egger AG macht den Schluss. Alle drei Chauffeure sind mit Funkgeräten verbunden. Der Begleiter im hinteren Fahrzeug kontrolliert laufend die Abstände zu allfälligen Hindernissen links und rechts vom Schwertransportfahrzeug. Die hinteren drei Achsen können sich individuell mit mehr oder weniger Einschlag der Situation anpassen. Dazu braucht es den hinteren Begleiter.  

Der Konvoi setzt sich in Bewegung Richtung Dorfplatz von Gais.

Auf diesen Fotos befindet sich der Schwertransport auf der Stossstrasse Richtung Altstätten SG hinunter.

Hier kreuzt der Konvoi die AB-Bahnlinie Gais-Altstätten Stadt bei der Haltestelle „Kreuzstrasse“

Und weiter geht es Richtung Städtchen Altstätten. Oft wird es eng und lässt keinen Gegenverkehr mehr zu. Aufnahme oben unmittelbar hinter dem Bahnhof Altstätten Stadt.

Und wenn es nicht anders geht, wird auch auf die linke Strassenseite ausgewichen. Das vordere Begleitfahrzeug sorgt dafür, dass der Gegenverkehr bei solchen Situationen rechtzeitig gestoppt wird.

Überquerung der SBB-Linie bei Altstätten SG

Wir befinden uns nun bereits auf der A13. Nach der Ausfahrt 3 bei Widnau geht es zum Kreisel Richtung Diepoldsauerstrasse.

Auf der Hohenemserstrasse kurz vor der Rheinbrücke.

Das erste Etappenziel ist erreicht: Zollamt Diepoldsau. Bei den beiden Zollämtern Diepoldsau (CH) und Hohenems (A) müssen noch diverse Formalitäten erledigt werden.

Hier passiert der Schwertransport soeben das Zollamt Hohenems und befindet sich bereits auf österreichischem Boden. Das Begleitfahrzeug der Firma Emil Egger AG kehrt wieder nach St.Gallen zurück. Ein zweites Begleitfahrzeug der Firma Mare übernimmt auf österreichischer Seite die Schlussbegleitung.

Ab wann diese AB-Fahrzeuge (BDeh 4/4 11-15 und ABt 111-115) auf der Achenseebahn verkehren werden, ist noch sehr ungewiss. Entschieden ist im Moment, dass die Achenseebahn elektrifiziert werden soll (1500V=). Damit würden die AB-Fahrzeuge traktionsmässig passen.

Bis am 26. Oktober 2018 werden die restlichen Fahrzeuge die Schweiz verlassen. Dann sind alle 5 Trieb- und 5 Steuerwagen in Jenbach angekommen. Für die Triebwagen wird jeweils vorne beim Tieflader eine zusätzliche Achse benötigt: für 44 t statt nur für 18 t, wie bei den Steuerwagen.

Der Triebwagen 15 und der Steuerwagen 115 werden auf einem neu erstellten Gleisstück auf dem Gelände der Achenseebahn werbewirksam aufgestellt.

Alle Fotos: A. Wilhelmi am 17. 10. 2018

07 Okt

Das Appenzellerland tanzt Tango

Unter dem obigen Titel feierten die Appenzeller Bahnen am 5. und 6. Oktober 2018 die Wiedereröffnung der Strecke St. Gallen – Teufen durch den neuen Ruckhaldetunnel. Hier ein paar Impressionen,  die den Rahmen einer Meldung in „Neues in Kürze“ im EA-Heft sprengen würden.

Zum Einweihungsfest am Freitag, 5. Oktober versammelten sich die geladenen Gäste aus Politik, Tourismus, Verkehr und Wirtschaft im Riethüsli und begaben sich zur neuen Haltestelle am Südportal des Tunnels. Nach Ansprachen der Vertreter von Behörden und der AB fuhr um 16.25 Uhr der “Tango” 2 aus dem Tunnel in die Station Riethüsli, begrüsst von roten Ballonen und Tausenden roter Herzchen.

Neben einer Appenzellermusik sprayte der Graffitikünstler Primin Breu ein Bild des Alpaufzugs auf eine Wand von 198 „Kacheln“, in Wirklichkeit bestehend aus auf Holzrahmen aufgespannter Leinwand. Diese „Kacheln“ wurden am Schluss des Abends mit Zertifikat als Erinnerungsgeschenk an die Gäste verteilt.

Pirmin Breu hat bekanntlich den „längsten Alpaufzug“ im Ruckhaldetunnel geschaffen. In Fahrtrichtung links Richtung St. Gallen kann man ihn auf rund 700 m Länge mit v-max 40 km/h als wohltuende künstlerisch-humoristische Note im Alltag gut erkennen. Mit 60 km/h bergaufwärts wird es rasanter…

Als „Festbeseeler und Festbefröhlicher“ (in treffender Selbstcharakterisierung) wirkte an beiden Tagen Hannes vo Wald, auf Stelzen.

Nun folgten die Einweihung der neuen Strecke mit Durchschneidung des roten Bands vor der ersten Türe des “Tangos” Seite St. Gallen, die Segnung durch Bischof Markus Büchel und die Taufe des “Tango” 2 auf den Namen “Solitüde” (Aussichtspunkt über St. Gallen, früher mit Restaurant).

Hannes vo Wald verwandelt sich in einen feuerspeienden Drachen. Foto A. Wilhelmi.

Doch dann hiess es Einsteigen, erstmals mit dem AB-“Tango” durch den Ruckhaldetunnel fahren!

Um 17.05 Uhr startete der “Tango” 2 zur allerersten Fahrt mit Passgieren (nach vielen Dienst- und Probefahrten) durch den Ruckhaldetunnel, für jene, die bei der letzten Fahrt über die Zahnradstrecke am 2. April 2018 dabei waren, irgendwie persönlich ein denkwürdiger Moment.

Am Samstag, 6. Oktober 2018 luden die Appenzeller Bahnen die Bevölkerung zum grossen Eröffnungsfest zwischen St.Gallen und Teufen ein.

Rund 6’000 Gäste feierten mit. Von 9.40 bis 18.00 Uhr fuhren die “Tango”-Züge “2 „Solitüde“ und 3 im 20-Minutentakt zwischen St. Gallen und Teufen gratis fürs Publikum. Dabei wurde auf dem Gelände des Güterbahnhofs St. Gallen  auch die Extrahaltestelle “Lattich” bedient, benannt nach der Zwischennutzung des Geländes. In Riethüsli fanden Baustellenführungen statt, in St. Gallen konnten die Betriebszentrale der AB/FW und das „Outdoor ECC“ für St. Gallen AB besichtigt werden.

Haltestelle Lattich, links die alte, 1889 erbaute Remise. Sie wurde 1901 wegen der damals neuen Streckenführung der SGA „hinter der SBB-Güterverwaltung“ “umplatziert”.

Die Einstiegtreppen und die Rampe verlangten vom Fahrpersonal ein „zielgenaues” Anhalten!

Besucherfahrt (links) nach St. Gallen und fahrplanmässiger “Tango” 4 nach Appenzell begegnen sich im Bahnhof Teufen.

Der langersehnte Moment ist Wirklichkeit: 0 Tage bis zur grossen Eröffnung!

Weitere spektakuläre Bauvorhaben stehen an: Für die neue Doppelspur durch Teufen muss das Haus links verschoben werden.

Hannes vo Wald will noch nicht nach Trogen sondern plaudert mit dem Lokführer der Trogenerbahn…

Am Sonntag 7. Oktober wurde die neue Strecke fahrplanmässig in Betrieb genommen, womit der Bahnersatzbetrieb seit 3. April zwischen St. Gallen und Teufen endete. Mit der Inbetriebnahme der neuen Züge und der Neubaustrecke wird der Fahrplan wieder in die ursprüngliche Lage gebracht. Die „Durchmesserlinie“ wird aber erst mit dem Fahrplanwechsel vom 9. Dezember 2018 Realität. Ab dann verkehren die «Tango»-Züge durchgehend von Appenzell über St. Gallen nach Trogen.

Die Verdichtung zum Viertelstundentakt zwischen Teufen und St. Gallen sowie die Einführung eines zweiten Schnellzugpaares erfolgen per 18. März 2019, denn dieses Angebot bedingt, dass alle elf “Tango”-Züge im Einsatz sind.

Alle nicht anders bezeichneten Fotos: C. Ammann

 

 

 

02 Okt

Das Eröffnungsfest AB vom 6. Oktober 2018 rückt näher

Tango-Probefahrt am 2. 10. 2018 in der neuen Haltestelle Riethüsli

Am Samstag, 6. Oktober 2018 feiern die AB mit einem grossen Eröffnungsfest die Wiederinbetriebnahme der völlig erneuerten Strecke St. Gallen – Teufen mit dem neuen Ruckhaldetunnel. Zwischen dem AB-Bahnhof St. Gallen und dem Riethüsli laden verschiedene Schauplätze zum Besuch ein. Zwischen St. Gallen und Teufen gilt ein Sonderfahrplan im 20-Minutentakt, mit Extrahalt an der Haltestelle Lattich beim Güterbahnhof St. Gallen. Für die fahrplanmässigen Verbindungen fahren am 6. Oktober 2018 zwischen St. Gallen und Teufen letztmals die seit 3. April 2018 verkehrenden Bahnersatzbusse.

Die provisorische Haltestelle Lattich beim Güterbahnhof St. Gallen ist vorbereitet. Der Name stammt vom dortigen Zwischennutzungsprojekt lattich.ch

Weitere wichtige Infos und der interessante historische Rückblick „Von der Ruckhalde zum Riethüslitunnel“ sind im EA 10/2018, S. 440 – 446 in deutscher und französischer Sprache zu finden.

Alt und neu am 17. August 2018 in Gais.

Am Sonntag, 7. Oktober wird der fahrplanmässige Bahnbetrieb zwischen St. Gallen – Teufen (-Gais – Appenzell) wieder aufgenommen. Zwischen St. Gallen und Appenzell verkehren fortan nur noch die neuen Tango-Züge, weil die bisher eingesetzten Fahrzeuge nicht die neue 80 ‰-Rampe des Ruckhalde-Tunnels befahren können (EA 3/2018 S.108). Die Tangos gelangten schon ab 15. September sukzessive in den fahrplanmässigen Einsatz zwischen Teufen und Appenzell (EA 10/2018 S.452) und lösten somit mehrheitlich schon vor dem 7. Oktober das bisherige Rollmaterial ab.

Tango 6 am 28. 9. 2018 in Teufen. Foto: C. Ammann

Tango-Probefahrt im Riethüsli , 2. 10. 2018

Tango 5 auf Testfahrt am 3. 9. 2018 am Südportal des Ruckhaldetunnels (Riethüsli)

Inzwischen sind 7 Tangos abgeliefert und ab 7. Oktober stehen 6 Doppeltriebwagen im Einsatz. Zwischen St. Gallen und Trogen soll der erste Tango in der zweiten Oktoberwoche im Fahrplanbetrieb verkehren. Die bisherigen Gelenktriebwagen Be 4/8 31 – 35 werden bis zum Fahrplanwechsel völlig verschwinden. Sie gelangen nach Revision bei Stadler auf die Neuenburger Überlandtramstrecke nach Boudry (TransN , Linie 215, früher TN-Linie 5).

Nicht lange mehr fahren die bisherigen Triebwagen der  “Trogenerbahn” (hier der Be 4/8 34 am 28. 9. 2018) über den neu gestalteten Bahnhofplatz St. Gallen. Foto: C.  Ammann

Über die Infrastrukturarbeiten wurde im EA 9/2018 auf S. 398 berichtet.

Die völlig erneuerte Station Lustmühle mit Aussenperron und einseitigem Mittelperron.

Bis zum kommenden Fahrplanwechsel werden „Trogenerbahn“ und „Gaiserbahn“ noch weiterhin getrennt betrieben. Ab 9. Dezember 2018 wird die “Durchmesserlinie” mit durchgehenden Zügen Trogen – St. Gallen – Teufen – Gais – Appenzell Wirklichkeit.

Von der alten Station Riethüsli an der Teufenerstrasse, wo nachts am 2. April 2018 der letzte Zug nach Appenzell hielt, bleiben bald nur noch Erinnerungen übrig.

Alle Fotos (ausser zwei bezeichnete): A. Wilhelmi, EMF St. Gallen

Mit dem Klick auf Schlagwort Ruckhalde folgen auch die früheren Blogs zu diesem Thema gleich untereinander.

20 Jun

Importants changements aux AB (1)

Actuellement le réseau métrique des Appenzellerbahnen AB vit une période de modernisation et transformation très importante. Elle concerne à la fois le matériel roulant et l’infrastructure. Ces différentes modernisations dépassent le volume d’un blog. Il s’agit donc de donner ici une idée de l’ensemble sans pouvoir trop entrer dans des détails.

L’Appenzellerbahn (au singulier), c’était autrefois le petit train rouge et crème qui partait de Gossau SG pour Herisau – Urnäsch – Appenzell et Wasserauen. Mais depuis la fusion du St. Gallen – Gais – Appenzell/Altstätten (SGA) avec la Appenzellerbahn en 1988, les livrées ont viré progressivement au rouge et on emploie Appenzellerbahnen au pluriel, ce qui se justifie pleinement depuis la grande fusion entre AB, Rorschach – Heiden Bergbahn (RHB), Trogener Bahn (TB) et Rheineck – Walzenhausen (RhW) en 2006.

L’accès nord au nouveau tunnel de Ruckhalde avec le nouveau pont sur l’Oberstrasse

Actuellement, les travaux et changements les plus importants concernent la réalisation de la «Durchmesserlinie» DML (= ligne diamètrale). http://ab-dml.ch/Portals/8/64_69_Swiss%20_%20Baumgartner_Liniger.pdf

Elle reliera, à partir du changement d’horaire du 9 décembre prochain, l’ancien TB et l’ancien SGA, dont la seule chose commune techniquement fut l’écartement métrique. L’ancien TB fut une ligne de tramway suburbain, tandis que l’ancien SGA fut un chemin de fer mixte crémaillère/adhérence. L’ex-TB connaît actuellement encore une tension de 1000 V cc, à l’exception de la traversée de la ville de St-Gall (réseau des tramways, puis trolleybus) à 600 V cc. La tension nominale de la ligne ex-SGA est de 1500 V.

Travaux en gare de St-Gall, 13 – 12 – 2016

Le projet DML comprend l’interconnexion des lignes ex-TB et ex-SGA (Gais – Altstätten Stadt exclu), la transformation de l’ancienne gare secondaire de St-Gall (avec deux gares terminus séparées en cul de sac en gare de passage, la suppression de la dernière section à crémaillère entre St-Gall et Appenzell (la fameuse courbe du Ruckhalde), remplacée par un tunnel de 725 m et l’augmentation de la tension de la ligne ex-TB (à l’exception de la ville de St-Gall) à 1500 V également (changement à une date pas encore précisée, mais avant le changement d’horaire du 9 décembre 2018).

Dans les années 1950 un train à crémaillère SGA descend la rampe de Ruckhalde. Photo: Armin WANNER.

Le premier “Tango”, ABe 8/12 4001/4101 le 8 – 6 – 2018 à Vögelinsegg

11 nouvelles rames ABe 8/12 «Tango» remplaceront le matériel actuel pour circuler de bout en bout entre Trogen, St-Gall et Gais – Appenzell. Une rame ABe 8/12 est composée de 2 demi-rames à 3 éléments, numérotées ABe 4/6 Nr. 4101 à 4111 (le 1 pour 1ère classe) et Be 4/6 Nr. 4001 à 4011. Données techniques pour la rame entière: longueur totale, 52,60 m ; 12 places assises en 1ère classe (côté Trogen), 111 places assises en 2e classe, 24 strapontins, 4 places pour chaises roulantes, 218 places debouts. Vitesse maximale 80 km/h.

Portails nord et sud du futur tunnel de Ruckhalde

Le tunnel de Ruckhalde est en cours de réalisation depuis l’été 2016. Le percement a été fêté le 20 juillet 2017. Le raccordement à la nouvelle ligne, avec au nord un nouveau pont sur l’Oberstrasse moins incliné et au sud le déplacement de l’arrêt de Riethüsli, a nécessité à partir du 3 avril déjà, la suppression de la section à crémaillère et la fermeture totale de la section St-Gall – Teufen jusqu’à la fête d’inauguration du 6 octobre et la mise en service de la nouvelle ligne à partir du 7 octobre 2018. (Des blogs à ce sujet ont été publiés les 12 janvier, 26 mars, 1, 3, et 20 avril.)

La nouvelle Station Riethüsli en construction, 14 – 6- 2018

Pendant la fermeture de 187 jours encore, d’autres travaux importants seront réalisés: La station de croisement (station de service) Liebegg sera reconstruite totalement avec consolidation du terrain, les voies de la gare de Lustmühle seront allongées et en même temps les haltes, Lustmühle et Sternen rendues conformes à la loi de l’accès pour les handicapés. En gare de Teufen se réalisera une reconstruction des voies et quais, y compris le détournement d’une petite rivière, ce qui durera encore jusqu’à mi 2019. A la gare de St-Gall s’achève la transformation des installations en une gare de transit. L’ancien faisceau SGA sera transformé en parking. (photo ci-dessous du 31 – 8 – 2016)

Pour la ligne DML, actuellement 3 rames Tango sont déjà livrées: La première unité avec Be 4/6 4001 et ABe 4/6 4101 arriva la nuit du 22/23 mars à St-Gall par camion, fut déchargée sous les yeux d’un nombreux public sur les voies TB de la Bahnhofstrasse, et circula à l’aube par ses propres moyens jusqu’au dépôt de Speicher. Un mois plus tard, les 23 et 24 avril, la 2e rame fut livrée, cette fois à Gais pour se trouver sur la section sud, ex SGA. Ce transport également routier s’imposa car la ligne Teufen – Appenzell se trouvait isolée du reste du réseau par les chantiers entre Jakobsbad – Appenzell et St-Gall – Teufen. La 3ème rame suivit le 1er juin, cette fois, comme les nouvelles rames «Walzer» (voir plus bas), avec acheminement par train spécial, remorqué par la Eea 936 131 bleue de Stadler. Cette rame circulait alors de nuit par ses propres moyens jusqu’à Gais, avec passage prudent sur les aiguillages du Gossau – Appenzell – Wasserauen (GAW).

Gais, 24 – 4 – 2018

L’autorisation pour la circulation en service régulier des «Tango» est attendue pour mi-août. Sur les deux tronçons encore séparés, on rencontrera alors du matériel ancien et nouveau. Cependant, à partir de la mise en service du nouveau tunnel avec une pente de 80 ‰, le matériel ancien ex-SGA (BDeh 4/4 11 – 17, ABt 111 – 117 et voitures intermédiaires) ne pourra plus circuler à St-Gall. Les unités 11 – 15 de 1981 seront vendues à l’Achenseebahn autrichien, sous réserve de l’électrification et des moyens disponibles de cette compagnie. Le transfert par la route a déjà commencé avec les BDeh 4/4 11 et 12 ; tout le matériel devrait être acheminé jusqu’en octobre prochain. Les unités 16 et 17 de 1993 continueront à circuler entre Gais et Altstätten Stadt. Elles avaient été spécialement conçues pour cette ligne avec sa pente maximale de 160 ‰.

Le matériel actuel de la ligne ex-TB, les rames articulées Be 4/8 31 – 35 (31 et 32 de 2004, 33 – 35 de 2008) quitteront progressivement le service régulier avec l’arrivée et l’ homologation des «Tango». Après des travaux déjà réalisés à Speicher, elles iront chez Stadler pour être remises à neuf et adaptées pour leur avenir au TRN entre Neuchâtel et Boudry. (EA 3/2018).

 L’arrivée du 3ème “Walzer” le 5 juin 2018 à Gossau SG

Mais également sur la ligne «Appenzellerbahn» (GAW), une modernisation importante de matériel roulant se réalise avec la livraison en cours des 5 rames à 3 éléments ABe 4/12 1001 à 1005. Construites comme les Tangos chez Stadler à Bussnang, ces rames ont une longueur de 58,80 m et offrent 173 places assises, dont 15 en 1ère classe, 4 places pour chaises roulantes et 209 places debouts, la vitesse maximale est de 80 km/h. La série est appellée «Walzer» (Valse) et chaque rame est consacrée (aussi avec le design de l’intérieur) à une tradition folklorique du pays d’Appenzell. Le 27 mars, la 2e rame «Walzer» a été livrée à Gossau SG, le 25 avril suivait la 2e, puis la 3ème le 5 juin. Après les courses d’essais et d’instruction, la première rame circulera en service régulier à partir de mi-juin. A partir de septembre, les 5 nouvelles rames devront remplacer le matériel actuel, qui sera alors utilisée pour la création de modules de renfort ou ferraillé (NiK EA 6/18).

Appenzell, 15 – 6 – 2018

A noter que la ligne DML est concernée encore par d’autres projets en préparation, mais réalisés plus tard:

Le nouveau tracé entre la gare de St-Gall et la rampe au tunnel de Ruckhalde avec une gare de croisement au nord des bâtiments actuels de l’ancienne expédition de marchandises CFF. Ce projet nécessitera également un abaissement du terrain et la réalisation est prévue pour 2022.

Un projet très important également est celui des nouveaux ateliers à Appenzell, centre de service «Rothus Süd», réalisés pour 43 millions de CHF, environ 1 km au sud-est de la gare d’Appenzell, le long de la ligne pour Wasserauen. Ils remplaceront les ateliers actuels de Gais et de Herisau. L’activité principale du centre de service sera l’entretien du matériel roulant de la ligne GAW et les travaux d’entretien plus important et de révision des rames Tango de la ligne Appenzell–Trogen. En outre, le centre de service abritera aussi les services de l’infrastructure. Mise en service prévue pour 2021. L’entretien normal des Tangos se fait aux ateliers de Speicher, récemment adaptés.

Trogen, les gabarits du nouveau bâtiment sont en place. 8 – 6 – 2018

Un projet prévoit également une reconstruction totale du terminus de Trogen (démolition des bâtiments et installations, abaissement du terrain, nouveau bâtiment avec appartements et locaux commerciaux). Le réseau AB se trouve donc actuellement dans une période transitoire, très intéressante aussi pour les photographes!

Photos: Armand WILHELIMI, 1, 3, 6, 7, 8, 9, 13, 14, 15; Christian AMMANN: 2, 4, 10, 11 12, 16,

Un grand merci pour la traduction à Roland MATHYS

 

05 Jun

AB: Der 3. Tango ist eingetroffen

Am 1. Juni 2018 erfolgte die Ablieferung des 3. Tangos, ABe 8/12 4003, offiziell bestehend aus den separat nummerierten Halbzügen ABe 4/6 4103 und Be 4/6 4003. Bekanntlich bezieht sich die zweite Ziffer bei den Tangos-Halbzügen auf die 1. Klasse: 4103. Auf der DML befindet sich künftig die 1. Klasse Seite Trogen, die 2. Klasse Seite Appenzell.

Die zwei Halbzüge, noch auf dem Rollschemelzug in Gossau SG

Weil inzwischen die Streckensperrungen zwischen Herisau und Appenzell vorbei sind, wurde der 3.Tango mit der Stadler-Lok Eea 936 131 auf Rollschemeln direkt nach Gossau SG gebracht, und der Umweg über Altenrhein mit anschliessendem Strassentransport konnte entfallen. Nach dem Ablad fuhr der ABe 8/12 in eigener Kraft nach Herisau (Seite Herisau ABe 4/6 4103, Seite Gossau SG Be 4/6 4003) und gleichentags noch weiter in die Werkstätte Gais, natürlich mit vorsichtigem Befahren der Weichen auf der “GAW”-Strecke.

Die beiden Hälften 4003/4103  werden miteinander vereinigt.

Und schon ist der 3. von insgesamt 11 ABe 8/12 auf den Gleisen der AB angekommen..

Fotos: A. Wilhelmi

20 Apr

AB – Baubilderbogen Lustmühle, 17. 4. 2018

Das war die Haltestelle Lustmühle vor dem Umbau am 24. 3. 2018

Nachfolgend in Fortsetzung des Blogs mit den Fotos Liebegg nun einige Bauimpressionen vom 17. 4. 2018 in Lustmühle.  Alle Fotos: A. Wilhelmi, EMF St. Gallen.

Die Verlängerung (Doppelspurinsel) Richtung Niederteufen ist im Bau. (Bild oben und unten)

Abbrucharbeiten an den alten Anlagen

Nur noch die Einfahrweiche Seite Liebegg – St. Gallen liegt.

Drei Fotos mit dem Ausblick aus der Höhe.

20 Apr

AB – Baubilderbogen Liebegg, 17. 4. 2018

Umbau Kreuzungsstation Liebegg,

Armand Wilhelmi, EMF St. Gallen, verschaffte sich am 17. April 2018 wieder einen Überblick über die AB-Baustellen zwischen St. Gallen und Lustmühle. Hier eine kurze Zusammenfassung von Nord nach Süd:

  • Die strategisch wichtige Weiche die die Gleise der AB und TB verbindet (bei der Leonhardsbrücke) ist eingebaut. Es fehlt nur noch die Fahrleitung.
  • Der Rohbau der neuen „AB“-Haltestelle (Richtung Riethüsli) an Gleis 11 in St.Gallen steht.
  • Von der Hochwacht bis kurz nach der bisherigen Haltestelle Riethüsli hat sich nicht mehr viel getan. Die meisten alten Gleise liegen noch.
  • Unterhalb der Hochwacht bis zur Oberstrasse, bzw. bis Güterbahnhof ist alles entfernt.
  • Bei der Kreuzungsstation Liebegg sind grössere Erdbewegungen im Gange, ebenso finden Bohrungen für Betonpfähle für zukünftige Stützmauern statt. Das Gleiche sah ich auch vor der Vonwilbrücke im Güterbahnhof (Hangsicherung für die Häuser unmittelbar darüber)
  • Die Haltestelle Lustmühle ist praktisch vollständig zurückgebaut. Unterstand und die Gleise sind entfernt. Vom bisherigen Perron ist nichts mehr viel zu sehen. Aktuell findet der Abtransport von Altschotter und anderem Material  statt. Praktisch sind alle Gleise Richtung Niederteufen entfernt. Seite St.Gallen ist nur noch die Weiche von der Einspur zur doppelspurigen Haltestelle vorhanden. Die Doppelspur wird sehr weit hinauf Richtung Niederteufen gezogen, damit später „fliegende“ Kreuzungen vorgenommen werden können. Das Gleiche geschieht auch bei der stark verlängerten Kreuzungsstation Liebegg.
  • Zwischen diesen beiden grösseren Baustellen (Liebegg und Lustmühle) sind Fahrleitung und Schienen (geerdet, bzw mit Sperrsignal versehen) wie bis anhin vorhanden.Eine Zusammenfassung der Bauvorhaben ist im Blog vom 26. März 2018 zu finden.

Hier folgen die Fotos Liebegg (Baubilderbogen Lustmühle im nachfolgenden Blog)

Verlängerung Richtung Lustmühle

Hier wird vermutlich die südliche Weiche Richtung Lustmühle eingebaut

Blick Richtung Süden (Streckengleis nach Lustmühle, unverändert)

Hangsicherung Kreuzungsstation Liebegg

Bauarbeiten in Liebegg, Seite Riethüsli

Alle Fotos: A. Wilhelmi  am 17. 4. 2018

12 Apr

AB – Umbau auf Hochtouren

Für die am Umbau der AB-Strecke St. Gallen -Teufen interessierten Blogbesucher führen wir die Bilddokumentation weiter.

Bild oben: Wie im Blog vom 26. März berichtet, wird nun die Kreuzungsstation Liebegg vollständig erneuert. Blick Richtung Riethüsli.

Baustelle Kreuzungsstation Liebegg Richtung Lustmühle. Der renovierte Block in Bildmitte steht auf dem Gelände des ehemaligen Liebeggweihers.

Vorbereitungsarbeiten für den Brückenabbruch Oberstrasse

Brückenabbruch Oberstrasse am 11. April 2018. Dazu mussten die Stadtbuslinien 2 und 8 durchs Güterbahnhofareal umgeleitet werden.

Der Abbruch-Tag ist vorbei und der Rückbau der bisherigen Brücke von 1980 hat ein ganz neues Bild geschaffen. Schon gegen 19:30 Uhr konnte die Strasse wieder freigegeben werden; vorgesehen war eine Sperre bis 22 Uhr.

Fotos: A. Wilhelmi

 

11 Apr

Trogenerbahn-Triebwagen BDe 4/4 7 in Wasserauen

Der BDe 4/4 7 der Trogenerbahn ist heute am 11. April 2018 in Wasserauen angekommen, mit einem Schwertransport aus Speicher, durchgeführt von Emil Egger Transporte. Bereits stilvoll und unaufdringlich mit „Pfefferbeere -Foodstories“ beschriftet, wurde er vorsichtig auf ein ebenso sorgfältig vorbereitetes Gleisstück im Biergarten der Bahnhofgaststätte abgeladen, leicht schräg zu den Bahnhofgleisen angelegt.

Etwa um 14 Uhr stand er dann genau dort, wo er stehen sollte.

Hier ein paar Impressionen vom Ablad.

Nun geht es noch mit Muskelkraft an den definitiven Standplatz unter den Biergartenbäumen.

Weitere Infos zu “Pfefferbeere”: https://www.pfefferbeere.ch/bahnhoefli-wasserauen/